23 Verletzte nach Beschuss von Charkiw und Umgebung – darunter vier Kinder.
Schwere russische Angriffe auf Charkiw und die Region
Nach Angaben von Novyny.live: Am 15. Juni 2023 griff die russische Armee die Stadt Charkiw sowie elf weitere Ortschaften in der Oblast Charkiw massiv an. Dabei wurden 23 Zivilpersonen verletzt, vier von ihnen sind Kinder.
Im Dorf Dobrenka erlitten zwei Mädchen im Alter von 7 und 10 Jahren Verletzungen, ebenso eine 79-jährige Frau und fünf Männer. In Balaklija wurden ein vierjähriges Mädchen, ein 13-jähriger Junge, ein 32-jähriger Mann sowie fünf Frauen getroffen. In der Siedlung Schewtschenkowe zogen sich sechs Frauen im Alter von 37 bis 51 Jahren Verletzungen zu.
Schäden und Folgen der Attacken
Die Angriffe beschädigten zehn private Wohnhäuser in Dobrenka und trafen auch den städtischen Zoo von Charkiw. Laut dem Leiter der Militärverwaltung der Oblast Charkiw, Oleh Synjehubow, wurden innerhalb von 24 Stunden insgesamt 228 Kampfhandlungen registriert.
Im südlichen Sloboda-Richtung wehrten ukrainische Truppen fünf feindliche Sturmversuche ab, während die Verteidigungskräfte im Raum Kupjansk vier Angriffe standhielten. Die eingesetzte Bewaffnung umfasste:
- zwei Raketen unbekannten Typs
- vier gelenkte Fliegerbomben
- elf Kampfdrohnen vom Typ 'Geran-2'
- acht Drohnen des Modells 'Molnija'
- drei FPV-Drohnen
- 18 unbemannte Luftfahrzeuge
Diese Ereignisse verteilten sich auf sechs Bezirke der Oblast Charkiw: Charkiw, den Rajon Schewtschenkowe, den Rajon Cholodnohirsk, den Rajon Isjum, den Rajon Kupjansk und den Rajon Bohoduchiw. Die Angriffe forderten erneut zivile Opfer und richteten beträchtliche Schäden an der regionalen Infrastruktur an.
Hintergrund dieser Angriffe ist die anhaltende militärische Eskalation in der Ukraine, die schwerwiegende Folgen für die Zivilbevölkerung hat. Da sowohl städtische als auch ländliche Gebiete betroffen sind, ist eine dringende humanitäre Hilfe für die Verletzten erforderlich. Zudem zeigt die hohe Zahl der Gefechte die Intensität des Konflikts, was die Sicherheitslage in der Region weiter verschärft und eine Stärkung der ukrainischen Verteidigungspositionen notwendig macht.
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