Russische Kriegsschiffe im Hafen von Noworossijsk durch Drohnenangriff beschädigt.
Ziel im Hafenbecken
Nach Angaben von TSN.ua: Ein Angriff mit einem unbemannten Flugobjekt auf die Bucht von Noworossijsk hat zu Schäden an zwei russischen Kriegsschiffen geführt. Betroffen sind der Fregatte "Admiral Essen" und der Raketenschnellboot "Molniya". Der Treffer im Hafenbecken beschädigte die mittlere Aufbauten der Fregatte. An Bord der "Admiral Essen" detonierten daraufhin Granatwerfer des Typs PK-10, was zu erheblichen Zerstörungen führte.
Folgen für die Bewaffnung
Bei dem Vorfall wurde unter anderem das System für elektronische Gegenmaßnahmen TK-25 in Mitleidenschaft gezogen. Auch die Radaranlagen MR-90 "Orech" wurden beschädigt. Durch umherfliegende Trümmerteile wurde vermutlich zudem das Radar "Fregat-M2M" getroffen. Die Schäden an der Fregatte sind demnach als schwerwiegend einzustufen.
Der Angriff erfasste auch das Heck des Raketenschnellboots "Molniya", wo sich zwei 30-mm-Geschütze des Typs AK-630M befinden. Die Beschädigungen an der "Molniya" zeigen, dass die Wirkung des Angriffs auf mehrere im Hafen liegende militärische Einheiten ausgedehnt war. Solche Vorfälle verdeutlichen die zunehmenden Risiken für Marinestützpunkte in der Region und werfen Fragen zur Sicherheit von Seestreitkräften auf.
Der Vorfall ist ein deutliches Zeichen für die wachsenden Spannungen im Schwarzmeerraum, wo der Einsatz von Drohnen die militärische Lage verändern kann. Dass sogar moderne Kriegsschiffe solchen Angriffen zum Opfer fallen, unterstreicht die Verwundbarkeit selbst hochgerüsteter Flotten gegenüber neuen Kriegstechnologien. Dies könnte Staaten veranlassen, ihre maritimen Verteidigungsstrategien zu überdenken. Derartige Angriffe stellen eine neue Herausforderung für die traditionelle Marinekriegsführung dar.
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