Angriffe auf Saporischschja und Kramatorsk: Dutzende Tote und Verletzte bei russischen Attacken.
Bergungsarbeiten in Saporischschja nach dem Angriff
Nach Angaben von UATV: Die Aufräumarbeiten in Saporischschja laufen auf Hochtouren, nachdem die russische Armee die Stadt am 15. Juli beschossen hat. Dabei kamen drei Menschen ums Leben, 16 weitere wurden verletzt. Eine der Bomben traf ein Wohnviertel in der Nähe eines dreistöckigen Gebäudes. Anwohner berichten von heftigen Explosionen, die in den Häusern massive Schäden hinterließen.
Lage in Kramatorsk und übergeordneter Zusammenhang
Ähnliche Angriffe gab es auch in Kramatorsk, wo bei einem Luftangriff mindestens sieben Menschen verletzt wurden. Das durch den Beschuss ausgelöste Feuer erstreckte sich über eine Fläche von 800 Quadratmetern. Diese Vorfälle sind Teil eines größeren Musters, bei dem russische Truppen mehrere Regionen der Ukraine angreifen, darunter:
- Donezk
- Cherson
- Mykolajiw
Bei diesen Attacken kamen insgesamt mindestens fünf Zivilisten ums Leben, 16 Personen wurden verwundet.
'Alles ist zerstört, wir wohnen im dritten Stock und praktisch alles ist kaputt. Ich weiß nicht, was wir tun sollen. Das Problem ist, dass auch das Dach fehlt. Die Decken sind eingestürzt, runtergefallen. Fenster sind weg, Türen sind weg, nur die Eingangstür hat gehalten.' — Lidia Iwanowna, Bewohnerin von Saporischschja
Die Ereignisse in Saporischschja und Kramatorsk zeigen, wie der anhaltende Konflikt die Zivilbevölkerung trifft, die unter den Folgen der Kampfhandlungen leidet. Zerstörte Infrastruktur und getötete Zivilisten unterstreichen die Schwere der Lage in der Ukraine, wo der Krieg seit mehreren Jahren tobt. Diese Vorfälle machen deutlich, wie dringend die internationale Gemeinschaft handeln muss, denn die humanitäre Krise verschärft sich, während die Menschen vor Ort in ständiger Gefahr schweben.
Lesen Sie auch
- Angriff auf Saporischschja am 16. Juli: Drei Tote nach Bombardierung mit Gleitbomben
- Toter Ex-Polizeichef der Region Sumy in der Oblast Poltawa entdeckt
- Kramatorsk unter Beschuss: Drei Tote und sieben Verletzte bei russischem Angriff
- Explosionskatastrophe in Wyschnewe: Neun Tote und 280 beschädigte Häuser nach Detonation
- Dringende Überprüfung von Hunderten Schutzräumen in Belarus: Über 70 Anlagen sind baufällig
- Ukrainischer Geschäftsmann wirft Geheimdienst Mordanschlag in Monaco vor – fordert internationale Aufklärung

