Ukrainischer Geschäftsmann wirft Geheimdienst Mordanschlag in Monaco vor – fordert internationale Aufklärung.

Ukrainischer Geschäftsmann wirft Geheimdienst Mordanschlag in Monaco vor – fordert internationale Aufklärung
Ukrainischer Geschäftsmann wirft Geheimdienst Mordanschlag in Monaco vor – fordert internationale Aufklärung

Explosion in Monaco: Was geschah?

Nach Angaben von Espreso.tv: Ende Juni wurde der ukrainische Unternehmer Wadym Jermolajew in Monaco Opfer einer Explosion. Der Vorfall ereignete sich am 29. Juni, als er gemeinsam mit seiner Frau Anna und dem 13-jährigen Sohn an einem Sprengsatz vorbeiging. Durch die Detonation erlitt Anna Jermolajewa schwere Verletzungen, ihr Sohn zog sich Verbrennungen und Knochenbrüche zu. Die genauen Umstände werden derzeit ermittelt. Jermolajew selbst beschuldigt einzelne Mitarbeiter des Hauptnachrichtendienstes des ukrainischen Verteidigungsministeriums, den Anschlag auf sein Leben geplant zu haben.

Verdächtige und Folgen des Anschlags

Im Zentrum der Ermittlungen steht die 39-jährige Anastassija Beresowska, gegen die bereits ein europäischer Haftbefehl vorliegt. Nach der Explosion wurde Jermolajew in ein Krankenhaus nach Marseille gebracht; sein Zustand besserte sich bis zum 4. Juli. Seine Frau Anna liegt weiterhin auf der Intensivstation des Pasteur-Krankenhauses in Nizza – ihr Zustand wird als kritisch beschrieben. Der gemeinsame Sohn ist außer Lebensgefahr.

Jermolajew erklärte:

„Wir sind überzeugt, dass Offiziere des GUR direkt an diesem Anschlag beteiligt waren.“
Er betonte zudem:
„Hier geht es um internationale Sicherheit und das Vertrauen in staatliche Institutionen.“
Der Unternehmer forderte eine internationale Untersuchung und beantragte Schutz für seine Familie. „Dass wir überlebt haben, ist ein Wunder“, so Jermolajew. Der Fall sorgt international für Aufsehen, da er nicht nur die Sicherheit ukrainischer Bürger im Ausland infrage stellt, sondern auch das Vertrauen in ukrainische Behörden erschüttert. Die Vorwürfe gegen den Militärgeheimdienst könnten weitreichende Folgen haben – sowohl für das Ansehen der Behörde als auch für den Schutz ukrainischer Geschäftsleute und ihrer Familien weltweit.


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