Ukrainischer Raketenangriff trifft russischen Zulieferer für Kampfflugzeuge.
Ziel des Angriffs: Das Unternehmen SKIF-M
Nach Angaben von TSN.ua: Am 23. September letzten Jahres trafen ukrainische 'Flamingo'-Raketen das Werk der Firma SKIF-M in Belgorod. Der Angriff verursachte erhebliche Schäden an dem Betrieb, der sich auf die Herstellung von Spezialwerkzeugen für die Bearbeitung von Titan und Aluminium spezialisiert hat. Diese Metalle sind für die russische Flugzeugproduktion von entscheidender Bedeutung, insbesondere für den Bau von Kampfjets. Solche Präzisionsschläge gegen die Rüstungsindustrie sind Teil der ukrainischen Verteidigungsstrategie.
Folgen für die russische Luftwaffe
Bis zu 70 Prozent der Produkte von SKIF-M wurden für die Fertigung von MiG- und Suchoi-Kampfflugzeugen genutzt, darunter die Modelle Su-34, Su-35 und Su-57. Das Unternehmen importierte zudem weiterhin Waren im Wert von über 7,6 Millionen US-Dollar pro Jahr, teilweise auch aus Deutschland. Satellitenbilder belegen die Präzision des Angriffs: Es gab wahrscheinlich vier Treffer bei vier abgefeuerten Raketen mit einer Abweichung von weniger als 80 Metern. Die größte Zerstörungszone maß 25 Meter.
Der Vorfall zeigt das strategische Ziel der Ukraine, die Produktionskapazitäten des russischen Militärindustriekomplexes zu schwächen. Ein Treffer bei einem solch wichtigen Zulieferer für die Luftfahrtindustrie könnte die Herstellung neuer Kampfflugzeuge in Russia erheblich beeinträchtigen. Dies unterstreicht auch die anhaltende Bedeutung der Kontrolle von Lieferketten und Ressourcen, die für militärische Zwecke genutzt werden.
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