Angriff auf Wohnhaus in Charkiw: Frau durch FPV-Drohne verletzt.

Angriff auf Wohnhaus in Charkiw: Frau durch FPV-Drohne verletzt
Angriff auf Wohnhaus in Charkiw: Frau durch FPV-Drohne verletzt

Wohnhaus in Charkiw getroffen

Nach Angaben von UATV: Am 22. Juni 2023 griffen russische Streitkräfte ein neunstöckiges Wohngebäude in Charkiw mit einer Drohne an. Eine Frau erlitt dabei Verletzungen an den Beinen. Der Angriff erfolgte durch eine FPV-Drohne, deren Druckwelle Fenster von Wohnungen und einem Schönheitssalon beschädigte. Rettungskräfte sind vor Ort im Einsatz, versorgen die Verletzten und sichern die Umgebung.

Groß angelegte Nachtoperation

Die Staatsanwaltschaft der Region Charkiw bestätigte, dass der Angriff tatsächlich mit einem unbemannten Luftfahrzeug durchgeführt wurde. Dieser Vorfall war Teil einer großflächigen nächtlichen Operation Russlands, die mehrere ukrainische Regionen betraf. Dabei kamen eine ballistische Rakete vom Typ Iskander-M sowie 88 Angriffsdrohnen zum Einsatz.

„Russland begann nicht mit der Achtung des Gedenkens oder Signalen zur Beendigung des Krieges, sondern mit neuen ungerechtfertigten Morden.“

Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj

Dieser Angriff auf ein Wohnhaus verdeutlicht die anhaltende Aggression Russlands gegen die Ukraine, die sich nicht auf militärische Ziele beschränkt, sondern auch zivile Gebiete betrifft. Der Einsatz von Drohnen und Raketen unterstreicht die Gefahr für die Zivilbevölkerung und wirft Fragen zur Sicherheit ukrainischer Städte auf. Die Reaktion des Präsidenten zeigt die Schwere der Lage und die Notwendigkeit internationaler Unterstützung zum Schutz von Zivilisten während des Konflikts. Solche Angriffe zielen darauf ab, die Infrastruktur und die Moral der Bevölkerung zu treffen.


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