Ungarn gibt grünes Licht für EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine: Diese Zugeständnisse sicherte sich Budapest.
Durchbruch zwischen Budapest und Kiew
Nach Angaben von Espreso.tv: Ungarns Ministerpräsident Péter Magyar verkündete eine Einigung mit der Ukraine, die nach wochenlangen Gesprächen zustande kam. Kiew verpflichtete sich, die vereinbarten Punkte gesetzlich zu verankern. Im Gegenzug stimmt Ungarn der Eröffnung des ersten Verhandlungskapitels für den EU-Beitritt der Ukraine zu.
Die Vereinbarung ist das Ergebnis intensiver ungarisch-ukrainischer Verhandlungen. Die ukrainische Regierung sagte zu, die notwendigen Schritte zur Umsetzung der Absprachen einzuleiten. Budapest erklärte sich bereit, den Start der Beitrittsgespräche mit der EU zu unterstützen. Magyar betonte:
„In drei Wochen haben wir geschafft, wofür Orban zehn Jahre brauchte – und scheiterte.“ Péter Magyar
Aussichten für die europäische Integration
Sollte die Ukraine innerhalb von zehn bis fünfzehn Jahren alle 33 EU-Beitrittskapitel abschließen, ist in Ungarn ein Referendum zu dieser Frage geplant. Der deutsche Kanzler unterstrich: „Minderheitenrechte dürfen nicht als Bremse für die europäische Integration dienen.“ Diese Übereinkunft zwischen Kiew und Budapest ebnet neue Wege für die Ukraine auf ihrem Weg in die EU.
Die Abmachung besitzt strategische Bedeutung für die europäische Integration der Ukraine, da sie den weiteren Fortgang der Beitrittsverhandlungen ermöglicht. Besonders wichtig ist die Haltung Deutschlands, das darauf drängt, Minderheitenfragen nicht als Hindernis für den Integrationsprozess zu nutzen. Ein erfolgreicher Abschluss dieser Vereinbarung könnte für die Ukraine ein entscheidender Schritt auf ihrem Weg in die euro-atlantischen Strukturen und zur Vertiefung der Beziehungen mit den EU-Staaten sein.
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