Ungarn stoppt Zuzug von Arbeitskräften: Neue Regierung schafft vereinfachtes Verfahren ab.

Ungarn stoppt Zuzug von Arbeitskräften: Neue Regierung schafft vereinfachtes Verfahren ab
Ungarn stoppt Zuzug von Arbeitskräften: Neue Regierung schafft vereinfachtes Verfahren ab

Wende in der ungarischen Einwanderungspolitik

Nach Angaben von Novyny.live: Ungarn stellt die Ausstellung neuer Aufenthaltstitel für Arbeitsmigranten aus Nicht-EU-Staaten ein. Die neue Regierung unter Ministerpräsident Péter Mátyás hat das vereinfachte Beschäftigungsverfahren abgeschafft, das noch unter Viktor Orbán eingeführt worden war. Mit dieser Entscheidung setzt der neue Premier ein deutliches Zeichen: Eine entsprechende Verordnung zu den Aufenthaltsgenehmigungen wurde bereits erlassen.

Bereits ausgestellte Dokumente behalten laut den neuen Regelungen nur noch bis zum Ende ihrer Laufzeit Gültigkeit, eine Verlängerung ist nicht vorgesehen. Zudem hat Mátyás‘ Regierung die Anwerbung von Arbeitskräften aus Drittstaaten durch private Vermittlungsagenturen untersagt, was die Jobsuche für Ausländer erheblich erschwert. Derzeit leben rund 90.000 Menschen aus Nicht-EU-Ländern in Ungarn – ihre Möglichkeiten, legal zu arbeiten, wurden nun drastisch eingeschränkt.

Auswirkungen der neuen Beschränkungen auf den Arbeitsmarkt

Die Neuerungen sorgen für Verunsicherung unter ausländischen Fachkräften, die zuvor von dem vereinfachten System profitiert hatten. Auch die Herkunftsländer der Arbeitsmigranten könnten auf die verschärften Regeln reagieren. Die Maßnahmen verdeutlichen den neuen Kurs der ungarischen Führung in der Migrations- und Arbeitsmarktpolitik.

Diese Veränderungen in der ungarischen Einwanderungspolitik unterstreichen das wachsende Bestreben der neuen Regierung, die Ströme von Arbeitsmigranten zu kontrollieren und die Abhängigkeit von Arbeitskräften aus Drittstaaten zu verringern. — Quelle unbekannt

Die Entscheidung könnte langfristige Folgen für die ungarische Wirtschaft haben: In Branchen wie dem Baugewerbe und dem Dienstleistungssektor stellen ausländische Arbeitnehmer einen erheblichen Teil der Belegschaft. Die neuen Hürden drohen daher einen Fachkräftemangel auszulösen, der wiederum Produktivität und Wirtschaftswachstum in Ungarn beeinträchtigen könnte.


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