Ukraine kündigt Boykott der Paralympics-Eröffnung 2026 an.
Protest gegen Start unter Nationalflaggen
Nach Angaben von Novyny.live: Die Ukraine wird die Eröffnungsfeier der Paralympischen Spiele 2026 boykottieren. Grund ist die Zulassung russischer und belarussischer Athleten, die unter ihren Nationalflaggen antreten dürfen. Laut Beschluss werden sechs russische und vier belarussische Sportler bei den Spielen starten.
Hintergründe und Reaktionen
Die Paralympics finden vom 6. bis 15. März 2026 statt. Bereits am 4. Februar 2023 wurde der ursprüngliche Beschluss zur Teilnahme veröffentlicht. Die Entscheidung stößt in der Ukraine auf massive Kritik, die gegen die Teilnahme von Sportlern aus den als Aggressoren wahrgenommenen Staaten protestiert. Der Konflikt überschattet damit erneut einen sportlichen Großanlass.
Craig Spence, Sprecher des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), erklärte: 'Das IPC führt regelmäßige Gespräche mit dem Nationalen Paralympischen Komitee der Ukraine. Deren Erklärung wird innerhalb des IPC diskutiert.'
Der angekündigte Boykott unterstreicht die anhaltende politische Spannung. Die Teilnahme russischer und belarussischer Athleten bei internationalen Wettkämpfen bleibt höchst umstritten. Viele Nationen positionieren sich klar in der Debatte um Diskriminierung und Solidarität mit der Ukraine im Krieg. Die Entwicklung könnte auch künftige Entscheidungen internationaler Sportverbände zur Teilnahme von Athleten aus diesen Ländern beeinflussen.
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