Ukraine könnte von Südkorea drei Raketenarten als Antwort auf die Rekrutierung von 'Freiwilligen' aus Nordkorea durch Russland erhalten.
Die südkoreanische Aufklärung bestätigte die Verlegung von Truppen aus Nordkorea nach Russland unter dem Deckmantel von 'Burjaten' und veröffentlichte die Verlege-Routen sowie Informationen über das verwendete Transportmittel.
Derzeit handelt es sich um eine 'Partie' von 1,5 Tausend 'Stöcken', geplant sind insgesamt mindestens 12 Tausend nordkoreanische Soldaten, die auf der Seite der russischen Armee im Krieg gegen die Ukraine kämpfen werden, berichtet Defence Express.
In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, welche operativ-taktischen Raketen von Südkorea für die ukrainischen Streitkräfte angefordert werden sollten, um effektiven Widerstand gegen den nordkoreanischen Kontingent in Russland leisten zu können. Es gibt mindestens drei Varianten von Bodenkomplexen:
- KTSSM-II - südkoreanisches Pendant zum ATACMS:
- Block I: Reichweite bis zu 180 km, Gefechtskopf 500 kg (Gegenbunker)
- Block II: Reichweite bis zu 290 km, Splitter-Sprengkopf
- Operativ-taktische ballistische Raketen der Hyunmoo-2-Familie:
- Hyunmoo-2A: Reichweite bis zu 300 km
- Hyunmoo-2B: Reichweite 500-800 km Spezifikationen: Gefechtskopfmassen - 997 kg, Startmasse - 5,4 t, Länge - 12 m
- Bodenbasierte Marschflugkörper Hyunmoo-3:
- Hyunmoo-3A: Reichweite bis zu 500 km
- Hyunmoo-3B: Reichweite bis zu 1000 km Beide Varianten haben einen 500-kg-Gefechtskopf
Die genaue Anzahl der verfügbaren KTSSM-II in der südkoreanischen Armee wird nicht offengelegt.
Zur Erinnerung: Der US-Kongress fordert eine Reaktion auf die Entsendung von nordkoreanischen Truppen in den Krieg gegen die Ukraine.
Lesen Sie auch
- Neue US-Zölle gegen 60 Länder: So hoch fallen die Abgaben für die EU und Russland aus
- Russlands Öl- und Gasumsätze sollen um 60 % steigen – das treibt den Anstieg an
- Zweite IMF-Zahlung an die Ukraine: 690 Millionen Dollar für den Staatshaushalt
- Russlands Haushaltsloch von 7 Billionen Rubel: Droht dem Land die Zahlungsunfähigkeit?
- 60 Prozent der russischen Ölraffinerien müssen zerstört werden – das ist die kritische Schwelle, so ein Experte
- Warum Russlands Ölraffinerien kaum zu retten sind – ein Experte erklärt die drohende Treibstoffkrise

