Selenskyj enthüllte Details zum Friedensplan: Die Ukraine erwartet eine Antwort von Russland bis Ende Januar.
Nach Angaben von ТСН: Die Ukraine hat ihre Kommentare zu den territorialen Vorschlägen an die amerikanische Seite übermittelt und erwartet bis Ende des Monats eine Antwort Moskaus auf den aktualisierten Friedensplan.
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, erklärte, dass das Land Rückmeldungen zu den Vorschlägen an das Team der USA gesendet hat, das diese der russischen Seite präsentiert. Nachdem Moskau diese Positionen geprüft hat, könnten sie erneut nach Kiew zur weiteren Genehmigung geschickt werden.
Verhandlungen mit den USA und Hoffnungen auf eine Antwort Russlands
Selenskyj hofft, dass die Antwort Russlands auf das 20-Punkte-Programm rechtzeitig kommt, damit sie während der Diskussion gemeinsamer Pläne mit Donald Trump berücksichtigt werden kann. Ein Treffen zwischen den Führern der Ukraine und der USA könnte Ende Januar entweder in den Vereinigten Staaten oder auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos stattfinden. Als Hauptziel der Gespräche nannte Selenskyj die Erlangung klarer Sicherheitsverpflichtungen von Washington.
„Ich möchte nicht, dass alles nur mit ihren Versprechen endet, zu reagieren. Ich möchte wirklich etwas Konkreteres“, betonte Wolodymyr Selenskyj und hob die Notwendigkeit von Maßnahmen der USA im Falle neuer Wellen russischer Aggression hervor.
Diskussion über den 'Wohlstandsplan'
Neben Sicherheitsfragen erwägen die Parteien den 'Wohlstandsplan', der Garantien für die Wiederbelebung der ukrainischen Wirtschaft umfasst. Der Präsident strebt an, diese Vereinbarungen als Teil einer strategischen Partnerschaft zu verankern, die dauerhaften Frieden und Stabilität nach dem Krieg gewährleisten wird.
Wir erinnern daran, dass zuvor berichtet wurde, dass der Friedensplan des US-Präsidenten Donald Trump zur Beendigung des Krieges in der Ukraine auf ernsthafte Hindernisse gestoßen ist. Die Ukraine erkennt die rechtlich besetzten Gebiete nicht als Teil Russlands an, erwägt jedoch die Schaffung von demilitarisierten Zonen mit internationaler Verwaltung als Kompromiss.
Diese Situation betont die Komplexität der Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland sowie die Bedeutung der Unterstützung, die die Ukraine von den USA erhält. Gleichzeitig bleiben Sicherheitsfragen und die Wiederherstellung der Wirtschaft im Mittelpunkt beider Seiten, was den Verlauf der Ereignisse in der Zukunft erheblich verändern könnte.
Lesen Sie auch
- US-Vizepräsident Vance veröffentlicht Buch über seinen Glauben – Einblicke in seine Gedankenwelt
- Endgültige Niederlage für Wowk: Warum die Justizreform in der Ukraine weiterhin auf der Kippe steht
- Flucht aus der Krim: Warum russische Beamte ihre Familien bis zum 21. Juni in Sicherheit bringen wollen
- G7-Gipfel: Neue Luftabwehrsysteme und verschärfte Sanktionen für die Ukraine beschlossen
- G7-Gipfel in Évian: Trump räumt ein, dass Putin keinen Frieden in der Ukraine will
- Moskau muss mit Konsequenzen rechnen: Selenskyj droht nach Angriff auf Lawra mit Vergeltung

