Beitrittsgespräche mit der EU: Kiew peilt Abschluss bis Ende 2029 an.
Ukraine auf dem Weg in die EU: Verhandlungen bis 2029
Nach Angaben von Espreso.tv: Die Ukraine strebt an, ihre Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union innerhalb von zweieinhalb bis drei Jahren abzuschließen. Ziel ist es, dies noch vor dem Ende der aktuellen Amtszeit der Europäischen Kommission Ende 2029 zu erreichen. Den Startschuss für die Gespräche gab es am 15. Juni 2023, als alle EU-Mitgliedstaaten offiziell grünes Licht für das erste Verhandlungskapitel mit der Ukraine und der Republik Moldau gaben. Dieser Schritt wurde von den EU-Ländern einstimmig befürwortet, wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bereits am 12. Juni 2023 bekannt gab.
Taras Kachka, ein hochrangiger ukrainischer Vertreter, betonte, dass sein Land eine Reihe von Reformen umsetzen werde, um bei den Verhandlungen voranzukommen.
„Die Ukraine wird Reformen durchführen“, erklärte er und unterstrich damit die Bedeutung innerstaatlicher Veränderungen für das Erreichen der gesteckten Ziele.
Auch Tetjana Wyssozka bekräftigte, dass
„das Ende des Jahres 2029, bis zu dem wir die Verhandlungen abschließen können“ein entscheidender Termin für die Ukraine im Rahmen ihrer europäischen Integration sei. Diese Aussagen zeigen, dass die Ukraine die Auflagen der Europäischen Union ernst nimmt und bereit ist, in verschiedenen Bereichen aktiv Veränderungen einzuleiten.
Reformen und Integration als Schlüssel
Die Ukraine setzt damit auf einen konstruktiven Dialog mit der Europäischen Union und will die notwendigen Reformen entschlossen vorantreiben, um die Beitrittsgespräche bis Ende 2029 erfolgreich abzuschließen. Der Abschluss der Verhandlungen wäre ein Meilenstein, der der Ukraine neue Türen für die politische und wirtschaftliche Anbindung an Europa öffnen würde. Die von ukrainischer Seite immer wieder betonte Notwendigkeit von Reformen unterstreicht, wie wichtig die Anpassung an europäische Standards und Praktiken ist – ein Prozess, der langfristig die Stabilität und Sicherheit in der gesamten Region stärken könnte, was gerade in Zeiten aktueller geopolitischer Spannungen von großer Bedeutung ist.
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