Jährlich 800.000 Menschen weniger: Warum die Ukraine schrumpft.

Jährlich 800.000 Menschen weniger: Warum die Ukraine schrumpft
Jährlich 800.000 Menschen weniger: Warum die Ukraine schrumpft

Bevölkerungsrückgang in der Ukraine

Nach Angaben von Novyny.live: Die Ukraine verliert jedes Jahr rund 800.000 Einwohner. Hauptgründe sind Abwanderung und eine Sterberate, die über der Geburtenrate liegt. Das erklärte der Experte Oleksij Kustsch in der Sendung „Welt im Wandel“ des Projekts Nowyny.LIVE. Zum Vergleich: Die Stadt Frankfurt am Main hat etwa 770.000 Einwohner – der jährliche Verlust entspricht also fast der Größe einer Großstadt.

Laut den genannten Zahlen verlassen jährlich rund 500.000 Menschen das Land. Diese Zahl ergibt sich aus der Differenz zwischen Rückkehrern und Ausreisenden. Hinzu kommen etwa 250.000 Menschen mehr, die sterben als geboren werden – der sogenannte natürliche Bevölkerungsverlust.

„Wir verlieren jedes Jahr etwa 800.000 Menschen. 500.000 davon entfallen auf die Migration – die Differenz zwischen denen, die zurückkehren, und denen, die weggehen. Und rund 250.000 sind auf das Überwiegen der Sterbefälle gegenüber den Geburten zurückzuführen. Jedes Jahr also minus 800.000.“

Oleksij Kustsch

Diese Zahlen verdeutlichen, wie dringend Maßnahmen zur Verbesserung der demografischen Lage in der Ukraine erforderlich sind.

Herausforderungen für das Land

Der Bevölkerungsrückgang stellt die Ukraine vor ernste Probleme, die langfristige Folgen für Wirtschaft, Sozialgefüge und nationale Sicherheit haben könnten. Hohe Abwanderung und eine negative Bevölkerungsbilanz belasten den Arbeitsmarkt, verringern die Zahl der Erwerbstätigen und erschweren die Bereitstellung sozialer Dienstleistungen.

Es ist wichtig, dass die Regierung wirksame Strategien entwickelt, um:

  • die Geburtenrate zu steigern
  • die Abwanderung zu verringern

Nur so lassen sich Stabilität und ein zukünftiges Bevölkerungswachstum sichern.


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