Kurzzeit-Waffenruhe für Reparatur am AKW Saporischschja vereinbart.
Waffenstillstand für dringende Instandsetzung
Nach Angaben von Novyny.live: Für dringende Reparaturen an einer Hochspannungsleitung in der Nähe des Atomkraftwerks Saporischschja (AKW) haben die Konfliktparteien eine zeitlich und örtlich begrenzte Feuerpause vereinbart. Diese trat am 27. Februar in Kraft. Es geht um die Wiederherstellung einer 330-kV-Reserveleitung, die für einen stabilen Betrieb des Kraftwerks unverzichtbar ist. Solche Absprachen sind in diesem Konflikt äußerst selten und unterstreichen die Dringlichkeit der Lage.
Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, teilte mit, dass in dem für die Arbeiten vorgesehenen Gebiet Minen geräumt wurden. Diese Maßnahme ist eine wesentliche Voraussetzung, um die Sicherheit der Techniker während der Reparaturen zu gewährleisten.
Angespannte Lage am größten Atomkraftwerk Europas
Die Situation am AKW Saporischschja bleibt kritisch. Seit einer Unterbrechung der Stromversorgung über eine Hochspannungsleitung in der Nacht zum 3. Januar ist die Anlage in ihrer Betriebssicherheit beeinträchtigt. Die lokale Waffenruhe soll nun die notwendigen Arbeiten zur Wiederherstellung einer zuverlässigen externen Stromversorgung ermöglichen, die für den sicheren Betrieb der Reaktoren zwingend erforderlich ist.
Die getroffene Vereinbarung macht deutlich, welche überragende Bedeutung der Schutz dieser strategisch wichtigen Anlage hat – nicht nur für die Ukraine, sondern für die gesamte Region. Die Wiederherstellung der Reserveleitung ist ein wichtiger Schritt, um potenzielle Unfälle mit schwerwiegenden Folgen für Bevölkerung und Umwelt abzuwenden.
Die Beobachtungen der IAEA zeigen, wie notwendig eine internationale Kontrolle der Situation im Konfliktgebiet ist, insbesondere im Hinblick auf die nukleare Sicherheit. Rafael Grossi, Generaldirektor der IAEA
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