Neue Sanktionspakete aus Kiew: Wen die Ukraine jetzt ins Visier nimmt.

Neue Sanktionspakete aus Kiew: Wen die Ukraine jetzt ins Visier nimmt
Neue Sanktionspakete aus Kiew: Wen die Ukraine jetzt ins Visier nimmt

Zwei neue Sanktionswellen gegen Russlands Kriegsmaschinerie

Nach Angaben von Espreso.tv: Die Ukraine hat zwei weitere Sanktionspakete verhängt, die sich gegen Unternehmen und Einzelpersonen richten, die die russische Aggression unterstützen oder in der Rüstungsindustrie tätig sind. Die entsprechenden Dekrete mit den Nummern 587/2026 und 588/2026 wurden auf der Website des Staatspräsidenten veröffentlicht. Das erste Paket (Dekret 587/2026) umfasst 30 juristische und 42 natürliche Personen, darunter das Zentrum 'Burevisnyk' und die Firma 'KAM-Engineering'.

Details zum zweiten Maßnahmenpaket

Das zweite Sanktionspaket basiert auf Dekret 588/2026 und betrifft 15 natürliche sowie 8 juristische Personen. Auf der Sanktionsliste steht auch der ehemalige Volksabgeordnete Boryslav Bereza. Zudem wurde der Militärblogger Wolodymyr Romanow mit Sanktionen belegt, der die Besetzung ukrainischer Gebiete befürwortet. Weitere Betroffene sind Illja Tumanow und Marija Kysseljowa.

Zur Einordnung: Bereits im April 2026 hatte die Ukraine Sanktionen gegen 26 natürliche und 31 juristische Personen verhängt. Im März 2026 trafen die Maßnahmen sogar 130 natürliche und 48 juristische Personen. Wie Vladyslav Vlasyuk erklärte:

„Wir identifizieren kontinuierlich neue, gut begründete Ziele für Sanktionen.“
Diese Schritte zeigen, dass die ukrainische Führung ihre Bemühungen verstärkt, Personen und Strukturen zu treffen, die Russlands Aggression unterstützen.

Mit den neuen Sanktionen unterstreicht Kiew seine Entschlossenheit, den äußeren Angriff abzuwehren und den Druck auf diejenigen zu erhöhen, die feindliche Handlungen unterstützen. Die Maßnahmen sind Teil einer konsequenten Strategie des wirtschaftlichen und politischen Drucks auf Russland, die auch dazu dient, die internationale Unterstützung für die Ukraine zu festigen. Je zielgerichteter die Sanktionen werden, desto langfristiger könnten die Folgen für die betroffenen Personen und Unternehmen sein, die an den Kampfhandlungen gegen die Ukraine beteiligt sind.


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