Ukrainischer YouTube-Kanal auf Polnisch startet mit über 140.000 Aufrufen.
Neues Angebot für polnische Zuschauer
Nach Angaben von UATV: Die Ukraine hat ihre internationale Medienpräsenz ausgebaut und einen eigenen YouTube-Kanal auf Polnisch gestartet. Unter dem Namen 'UATV po polsku' informiert das staatliche Unternehmen 'Multimediale Plattform für Auslandsrundfunk der Ukraine' ein polnischsprachiges Publikum über aktuelle Geschehnisse. Der Erfolg war unmittelbar: In den ersten Tagen nach dem Start verzeichnete der Kanal bereits mehr als 140.000 Aufrufe und gewann über 1.000 Abonnenten.
Die Resonanz kommt vor allem aus Polen selbst. 76,3% der Aufrufe stammen aus dem Nachbarland, wobei die Städte
- Warschau
- Breslau
- Kattowitz
- Krakau
- Danzig
die höchsten Zugriffszahlen liefern. Insgesamt kamen zu Beginn des Projekts 99,5% der Aufrufe aus dem Ausland – ein klares Signal für das internationale Interesse an ukrainischer Berichterstattung.
Vadym Lubtschak, ein Vertreter des Projekts, betonte: 'Polen ist ein unmittelbarer Nachbar und strategischer Partner der Ukraine.'
Dies unterstreicht die Bedeutung einer direkten Informationsbrücke zwischen den Ländern. Auf 'UATV po polsku' finden Zuschauer zentrale Nachrichten zu diplomatischen und militärischen Entwicklungen, offizielle Stellungnahmen des ukrainischen Präsidenten sowie internationaler Führungspersonen und Formate wie 'Hybrid-Operationen' oder 'Sonderreportagen'.
Weitere Sprachen sind geplant
Die Initiative soll weiter wachsen: Für Dezember 2025 ist die Einrichtung weiterer YouTube-Kanäle auf Deutsch und Türkisch geplant. Damit will die Ukraine ihr Informationsangebot für ein immer breiteres internationales Publikum ausbauen.
Der Start des polnischsprachigen Kanals markiert eine Intensivierung der ukrainischen Informationspolitik im Ausland, insbesondere im Hinblick auf die engen Beziehungen zu Polen. In Zeiten hybrider Bedrohungen und Informationskriege tragen solche Projekte dazu bei, das Bild der Ukraine im Ausland aktiv mitzugestalten und mit verlässlichen Nachrichten zu versorgen. Die geplante Erweiterung um deutsche und türkische Inhalte zeigt den Willen, den Dialog mit unterschiedlichen Gesellschaften zu suchen und zu vertiefen.
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