4000 russische Ziele im März vernichtet: Schafft es der Feind bis zum 25. April nach Kostjantyniwka?.
Die Lage an der Front
Nach Angaben von UATV: Seit dem 1. April wurden bereits 132 Gefechte registriert – die Kämpfe sind unvermindert intensiv. Die ukrainischen Streitkräfte konnten im März beeindruckende Erfolge verbuchen: Rund 4000 militärische Ziele der Russen wurden ausgeschaltet. Allein die Verluste an feindlichen Infanteristen überstiegen 2000 Mann, die durch Angriffe der ukrainischen Armee getötet wurden.
Fast 300 Munitionslager, 62 Artilleriesysteme und mehr als 9000 Drohnen gingen im März verloren – ein schwerer Schlag für die militärischen Kapazitäten des Gegners. Besonders hervorzuheben ist die Abwehr des bislang größten motorisierten Angriffs in Richtung Slowjansk, die der 81. Luftlandebrigade gelang.
Feindliche Pläne und ukrainische Abwehrbereitschaft
Russland hat sich offenbar zum Ziel gesetzt, die Stadt Kostjantyniwka bis zum 25. April einzunehmen. Die ukrainische Führung hält diesen Plan jedoch für undurchführbar.
„Diese Aufgabe ist nicht zu bewältigen“, erklärte Generalmajor a.D. Mykola Malomusch.Er fügte hinzu:
„Wir zeigen dem Feind, dass er keinerlei Perspektiven hat.“Damit stellen die ukrainischen Kräfte die strategischen Absichten des Gegners infrage und bereiten sich gezielt auf Gegenangriffe vor.
An verschiedenen Frontabschnitten wird heftig gekämpft. Besonders aktiv ist es im Raum Pokrowsk, wo Gefechte in folgenden Orten gemeldet werden:
- Belyzke
- Rodynske
- Nowoolexandriwka
- Kotlyne
- Udatschne
- Molodezke
- Filija
Im Abschnitt Huljajpole wird in diesen Orten gekämpft:
- Warwariwka
- Salisnytschne
- Hirky
- Swjatopetriwka
- Olenokostjantyniwka
- Myrne
Die ukrainischen Truppen arbeiten kontinuierlich daran, ihre Stellungen zu festigen. Der Gegner hingegen wartet auf günstige Bedingungen für eine Offensive.
„Der Feind wartet auf das Aufkommen des ‚Grüns‘, wenn alles zu blühen beginnt. In dieser Zeit bereiten auch wir uns auf Gegenschläge vor“, so Malomusch.Dies unterstreicht die ständige Alarmbereitschaft der ukrainischen Kräfte, um auf jede Veränderung der Frontlage reagieren zu können.
Die Front bleibt angespannt – beide Seiten verzeichnen schwere Verluste. Die ukrainische Armee beweist weiterhin ihre Schlagkraft, insbesondere durch die gezielte Zerstörung strategisch wichtiger Einrichtungen des Feindes. Gleichzeitig versucht Russland, seine Pläne zur Eroberung weiterer Gebiete umzusetzen, was den weiteren Verlauf des Konflikts maßgeblich beeinflussen könnte. Angesichts der hohen Gefechtsintensität und der Vorbereitungen für Gegenangriffe bleibt die Lage dynamisch und erfordert eine ständige Beobachtung.
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