Morgenstunden als Geheimtipp: Wann die Fahrt nach Polen am schnellsten geht – neue EU-Regeln im Überblick.
Lage an der Grenze zwischen der Ukraine und Polen
Nach Angaben von Espreso.tv: Nahezu die Hälfte des gesamten Reiseverkehrs aus der Ukraine entfällt auf die polnische Grenze. Wie Andrij Demtschenko, Sprecher des ukrainischen Grenzschutzes, mitteilt, stauen sich die Fahrzeuge vor allem an den Übergängen 'Schehyni' und 'Krakowez'. Zudem wies er auf eine Neuerung der Europäischen Union hin: die automatisierte Ein- und Ausreiseerfassung.
Digitaler Grenzübertritt: Das neue EU-System EES
Seit dem 10. April setzt die EU die automatisierte Ein- und Ausreiseerfassung (EES) ein, um die Grenzkontrollen zu beschleunigen. Das System sammelt biografische und biometrische Daten von Reisenden, wobei die Registrierung rund 70 Sekunden in Anspruch nimmt.
„Gerade in den Morgenstunden gibt es an den meisten Kontrollpunkten entweder gar keine Warteschlangen oder nur einige Dutzend Autos.“
Andrij Demtschenko
Das bedeutet: Wer die Grenze passieren will, sollte Wochentage und die frühen Morgenstunden wählen. Die geringste Wahrscheinlichkeit für Staus herrscht am Vormittag, während die höchste Belastung gegen Mittag und am Abend zu verzeichnen ist.
Dank der neuen Technologie im Rahmen des EES-Systems zeichnen sich an der ukrainisch-polnischen Grenze positive Veränderungen ab. Diese Neuerungen könnten das Reisen erheblich erleichtern, da Wartezeiten und Schlangen kürzer werden. Wer die empfohlenen Reisezeiten beachtet, kann Staus an den Grenzübergängen vermeiden und seine Fahrt effizienter planen.
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