Neue Regeln für Totholz-Sammlung in Ufernähe: Bußgelder in der Ukraine.
Einschränkungen bei der Holzgewinnung in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Ab Sommer 2026 ist es in der Ukraine nicht mehr erlaubt, ohne offizielle Genehmigung dürres oder umgestürztes Holz in der Nähe von Flüssen und anderen Gewässern zu sammeln. Wer Brennholz benötigt, muss sich an die geltenden Gesetze halten, die das Fällen und Sammeln von Holz entlang von Uferschutzzonen streng regeln.
Laut Artikel 88 des ukrainischen Wassergesetzbuches ist das Abholzen und die Gewinnung von Holz innerhalb dieser Uferschutzzonen untersagt. Die Breite dieser Zonen variiert je nach Gewässertyp:
- Bei kleinen Gewässern beträgt sie bis zu 25 Meter vom Ufer;
- Bei mittleren Gewässern beträgt sie bis zu 50 Meter vom Ufer;
- Bei großen Gewässern beträgt sie bis zu 100 Meter vom Ufer.
Die Einhaltung dieser Vorschriften ist entscheidend, um das Ökosystem zu schützen und negative Umweltauswirkungen zu verhindern.
Für das illegale Entfernen von Bäumen in diesen Schutzzonen drohen Privatpersonen Geldstrafen zwischen 510 und 765 Hrywnja, während Amtsträger mit 1.020 bis 1.530 Hrywnja belangt werden können. Der Forstexperte Oleh Kosljak erklärte dazu:
„Das eigenmächtige Sammeln von sogenanntem 'Totholz' oder 'Windwurf' ohne einen Holzschlag-Schein oder die Genehmigung der Forstbehörde gilt als Gesetzesverstoß.“ - Oleh Kosljak
Diese Aussage unterstreicht, wie wichtig die Beachtung der Holzgewinnungsregeln ist, um rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.
Schutz der natürlichen Ressourcen
Die Maßnahmen zielen darauf ab, die natürlichen Ressourcen der Ukraine zu bewahren und die Umweltsicherheit zu gewährleisten. Die Bevölkerung wird zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und zur Einhaltung der entsprechenden Gesetze aufgerufen.
Das Verbot der illegalen Holzgewinnung in Uferschutzzonen ist Teil der staatlichen Bemühungen, natürliche Ökosysteme zu erhalten und Umweltkatastrophen vorzubeugen. Die Bedeutung dieser Regeln wird nicht nur durch die Strafen deutlich, sondern auch durch die Notwendigkeit, die Artenvielfalt und die natürlichen Ressourcen für künftige Generationen zu sichern. Die Bürgerinnen und Bürger sollten sich ihrer Verantwortung bei der Nutzung natürlicher Güter bewusst sein, was für eine nachhaltige Entwicklung des Landes unerlässlich ist.
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