Rekordjahr für ukrainische Käufer: 2025 wurden über 9.000 Wohnungen in Polen erworben.

Rekordjahr für ukrainische Käufer: 2025 wurden über 9.000 Wohnungen in Polen erworben
Rekordjahr für ukrainische Käufer: 2025 wurden über 9.000 Wohnungen in Polen erworben

Wohnungsmarkt in Polen: Ausländische Nachfrage boomt

Nach Angaben von Novyny.live: Der polnische Immobilienmarkt verzeichnet einen anhaltenden Anstieg der Nachfrage durch ausländische Käufer, insbesondere aus der Ukraine. Im Jahr 2025 erwarben Ausländer insgesamt mehr als 17.700 Wohnungen, wovon rund 9.300 Einheiten auf ukrainische Staatsbürger entfielen. Dieser Trend hat sich seit dem Beginn des groß angelegten russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Jahr 2022 deutlich verstärkt. Viele Ukrainer suchen in Polen nicht nur Schutz, sondern auch eine neue Perspektive für ihr Leben und ihre Arbeit.

Laut vorliegenden Daten hat sich die Zahl der Transaktionen mit ausländischen Käufern im letzten Jahrzehnt etwa verfünffacht. Ukrainer, die die größte Käufergruppe stellen, erwarben damit rund 548.000 Quadratmeter Wohnfläche. Auf dem zweiten Platz folgen Bürger aus Belarus, die etwa 2.700 Wohnungen mit einer Gesamtfläche von rund 192.000 Quadratmetern kauften.

Internationale Investoren im Fokus

Auch Käufer aus anderen Nationen zeigen reges Interesse am polnischen Wohnungsmarkt. So investierten Bürger Indiens in Immobilien mit einer Fläche von etwa 16.000 Quadratmetern, während Türken und Tschechen im Jahr 2025 jeweils rund 10.000 Quadratmeter Wohnfläche erwarben. Diese Zahlen verdeutlichen die wachsende Attraktivität Polens als Investitionsstandort und spiegeln positive wirtschaftliche Rahmenbedingungen wider.

Die gestiegene Nachfrage nach Wohnraum in Polen, insbesondere durch Ukrainer, ist eng mit der angespannten Lage in ihrem Heimatland und dem Bedürfnis nach sicheren Lebensbedingungen verbunden. Polen, das an die Ukraine grenzt, bietet sich für viele als logischer Zufluchtsort an, um neue Chancen zu nutzen. Gleichzeitig bleibt der polnische Immobilienmarkt ein Magnet für Investoren aus aller Welt, was die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region weiter beflügeln dürfte.


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