Ausweg aus den Emiraten: So finden gestrandete Ukrainer den Heimweg.

Ausweg aus den Emiraten: So finden gestrandete Ukrainer den Heimweg
Ausweg aus den Emiraten: So finden gestrandete Ukrainer den Heimweg

Gestrandet in den Emiraten: Die aktuelle Lage

Nach Angaben von Novyny.live: Die angespannte Sicherheitslage im Nahen Osten hat zu zahlreichen Flugausfällen geführt, wodurch viele ukrainische Staatsbürger in den Vereinigten Arabischen Emiraten festsitzen. Die Behörden vor Ort haben reagiert und sichere Luftkorridore für bis zu 48 Flüge pro Stunde eingerichtet, um den Flugverkehr teilweise wieder aufzunehmen. Auch Fluggesellschaften wie Emirates, Etihad Airways, flydubai und Air Arabia haben ihren Betrieb schrittweise wieder aufgenommen – eine vorsichtige Entspannung für die Wartenden.

Alternative Route über Saudi-Arabien

Für die Rückreise bietet sich eine Landroute über Saudi-Arabien an. Ukrainer können entweder eine eVisa beantragen oder ein 'Visa on Arrival' erhalten, um die Grenze am Übergang 'Al-Ghuwaifat – Al-Batha' zu passieren. Die Anfahrt dorthin dauert von Dubai aus 4-5 Stunden (460 km), von Abu Dhabi aus 3-3,5 Stunden (350 km). Diese Option gewinnt angesichts der instabilen Lage zunehmend an Bedeutung.

Nach der Grenzüberquerung stehen in Saudi-Arabien internationale Flughäfen für den Weiterflug zur Verfügung. Vom Grenzposten sind es 555 Kilometer zum King Khalid International Airport in Riad und 360 Kilometer zum King Fahd International Airport in Dammam. Diese Streckenplanung kann für viele die entscheidende Verbindung in die Heimat darstellen.

Die Krise zeigt, wie wichtig diplomatische Kooperation zwischen Staaten ist, um die Sicherheit von Bürgern in Notsituationen zu gewährleisten.

Die teilweise Wiederaufnahme des Flugverkehrs und die neuen Grenzoptionen signalisieren den Willen der VAE, den Tourismus aufrechtzuerhalten und in Not geratenen Menschen zu helfen. Zugleich entstehen dadurch neue Mobilitätskorridore in der Region, die für die weitere Entwicklung der Lage von zentraler Bedeutung sein könnten.


Lesen Sie auch

Werbung