Moskauer Raffinerie lahmgelegt: Ukrainische Drohnen zwingen Werk zur Produktionseinstellung.
Angriff auf die Ölraffinerie in Kapotnja
Nach Angaben von UATV: Am 16. und 18. Juni griffen ukrainische Drohnen die Moskauer Ölraffinerie im Stadtteil Kapotnja an. Der Betrieb der Anlage wurde daraufhin gestoppt. Laut Angaben des ukrainischen Generalstabs kam die Rohölverarbeitung vollständig zum Erliegen.
Die Angriffe wurden mit unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs) durchgeführt. Dabei wurden folgende Anlagen getroffen:
- die Rohöldestillationsanlage AVT-6;
- eine kombinierte Ölverarbeitungsanlage (KUPN).
Durch die Explosionen wurden zwei Tanks mit je 10.000 Kubikmetern Fassungsvermögen sowie ein weiterer Tank mit 30.000 Kubikmetern zerstört.
Infolge der Zerstörungen verarbeitet die Raffinerie derzeit kein Rohöl mehr. Dies könnte die Treibstoffversorgung in der Region beeinträchtigen. Die Aktionen sind Teil der anhaltenden Eskalation im Ukraine-Konflikt.
Der Ausfall der Raffinerie zeigt, wie verwundbar die Energieinfrastruktur in Kriegszeiten ist. Die angespannte Lage birgt erhebliche Risiken für die regionale Energieversorgung.
Experten sehen in solchen Angriffen eine gezielte Strategie Kiews, die wirtschaftliche Basis des Gegners im laufenden Krieg zu schwächen. Die ukrainische Führung setzt damit weiterhin auf militärische Druckmittel jenseits der Frontlinie.
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