Ukrainische Drohnen legen Öl-Exporte aus russischen Häfen lahm – Großbrände brechen aus.

Ukrainische Drohnen legen Öl-Exporte aus russischen Häfen lahm – Großbrände brechen aus
Ukrainische Drohnen legen Öl-Exporte aus russischen Häfen lahm – Großbrände brechen aus

Angriffe ukrainischer Drohnen auf russische Hafenanlagen

Nach Angaben von TSN.ua: Im Nordwesten Russlands haben ukrainische Drohnenangriffe die Ölverschiffung aus den Häfen Primorsk und Ust-Luga zum Erliegen gebracht. Dort waren zuvor großflächige Brände ausgebrochen. Die Vorfälle treffen die russische Öl- und Gasindustrie schwer und zeigen einmal mehr die Verwundbarkeit kritischer Infrastruktur.

Nach den Attacken stellten die beiden Ostseehäfen ihre Exporte von Rohöl und Ölprodukten vorübergehend ein. In Ust-Luga fingen Treibstofftanks Feuer, während an den Ölterminals in Primorsk ebenfalls heftige Brände ausbrachen. Robert Browdi, Kommandeur der ukrainischen Drohnenstreitkräfte und unter dem Decknamen „Magyar“ bekannt, bestätigte den Angriff auf den Ölterminal in Ust-Luga.

Auswirkungen auf den Energiemarkt

Sicherheitsexperte Jukka-Pekka Lumilahti beschrieb die Lage vor Ort als äußerst kritisch:

„Dort brennt es immer noch fast so stark wie zu Beginn. Es sind wirklich große Feuer, und es steigt eine enorme Rauchwolke auf.“
Zwar sei kein Öl ausgelaufen, was die Schwere der Situation aber nicht mindere.

Primorsk und Ust-Luga zählen zu den wichtigsten Umschlagplätzen für russische Ölexporte. Der vorübergehende Stopp könnte daher erhebliche Auswirkungen auf den globalen Energiemarkt haben. Die Ereignisse verdeutlichen, wie anfällig die Energieinfrastruktur in Zeiten wachsender Spannungen zwischen der Ukraine und Russland ist. Für beide Länder könnten die Folgen weitreichend sein – sowohl wirtschaftlich als auch energiepolitisch. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten.


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