Ukrainische Unterwasserdrohnen beschädigen russischen Raketen-U-Boot-Träger schwer.
Schwerer Treffer gegen strategisches Ziel
Nach Angaben von TSN.ua: Ein russisches U-Boot der Klasse 636.3 („Warschawjanka“), das als Träger für Marschflugkörper des Typs „Kalibr“ dient, wurde von ukrainischen Unterwasserdrohnen schwer beschädigt. Das Boot erlitt kritische Schäden und musste im Hafen von Noworossijsk verbleiben. Seine strategische Bedeutung für die russische Marine wird dadurch unterstrichen, dass es über vier Abschussvorrichtungen für „Kalibr“-Raketen verfügte. Diese Waffensysteme sind für die russischen Streitkräfte von zentraler Bedeutung.
Satellitenbilder belegen Ausfall und weitere Angriffe
Satellitenaufnahmen vom 16. Dezember und 19. Januar zeigen, dass das U-Boot unverändert im Hafen liegt. Dies deutet stark darauf hin, dass es vorerst nicht einsatzfähig ist. Parallel meldete der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) einen Drohnenangriff auf die Ölbohrplattform „Kortschagin“. Diese Aktionen reihen sich ein in eine Serie von Angriffen auf russische Energieinfrastruktur im Schwarzmeer- und Kaspiraum. So wurden bereits am 11. und 12. Dezember die Plattformen „Filanowski“ angegriffen.
- Die Plattform „Kortschagin“ befindet sich im Kaspischen Meer.
Der erfolgreiche Angriff auf das „Warschawjanka“-U-Boot markiert eine neue Qualität der ukrainischen Militäroperationen im Schwarzen Meer. Er zeigt, wie moderne Drohnentechnologien traditionelle Seekriegsführung herausfordern und die taktischen Möglichkeiten auch einer unterlegenen Marine erweitern. Die mögliche Ausschaltung dieses Raketenträgers könnte die russische Schlagkraft in der Region spürbar mindern und unterstreicht die wachsende Bedeutung asymmetrischer Kriegsführung.
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