DNews bringt ukrainischen Film über den Holodomor nach Südamerika.

DNews bringt ukrainischen Film über den Holodomor nach Südamerika
DNews bringt ukrainischen Film über den Holodomor nach Südamerika

Erstaufführung von 'Semejnyj albom'

Nach Angaben von UATV: Die Premiere des Films 'Semejnyj albom' markiert den Auftakt einer Zusammenarbeit zwischen dem staatlichen Unternehmen 'Multimediale Plattform für Auslandsrundfunk der Ukraine' und dem Nachrichtensender DNews in Südamerika. Regisseurin Marina Tkatschuk zeigt in ihrem Werk historische Parallelen zwischen dem Holodomor und dem aktuellen russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Sie tut dies anhand der Familiengeschichte der britischen Fotokünstlerin Samara Pearce. Gezeigt wurde der Film in Argentinien, Uruguay, Chile, Kolumbien, Ecuador und Peru. Die Termine waren auf den vierten Jahrestag der russischen Invasion abgestimmt.

Weitere Dokumentationen und internationale Premiere

Der Sender DNews, der im Sommer 2022 seinen Sendebetrieb aufnahm, plant weitere Dokumentarfilmvorführungen. Dazu zählen Titel wie:

  • 'Vtoroj front'
  • 'Vojny nauki'
  • 'Bitva za istoriju'

Die internationale Premiere von 'Semejnyj albom' fand bereits im Oktober 2024 auf dem 40. Internationalen Filmfestival Warschau statt. Der Film war bereits in zahlreichen Ländern in Europa, Afrika, Asien, Amerika und Australien zu sehen, was seine weltweite Resonanz unterstreicht.

Das Filmprojekt 'Semejnyj albom' ging als Sieger aus einem Wettbewerb der 'Multimedialen Plattform für Auslandsrundfunk der Ukraine' hervor. Die Produktion übernahm die Firma 'Good Morning Distribution' im Auftrag der Plattform. Zu den Hauptbeteiligten zählen: Produzent Andrij Kornijenko, Executive Producer Zlata Jefymenko, Kameramann Wjatscheslaw Rakowskyj, Kameramann Kyrylo Nykraschewytsch, Komponist Hossein Mirzagholi, Editor Oleksij Taranenko, Tonmeister Andrij Obod, Tonassistent Iwan Posdnischew sowie die historische Beraterin Jana Hryhko.

Die südamerikanische Filmreihe zeigt das wachsende internationale Interesse an ukrainischen Themen, besonders vor dem Hintergrund des Krieges. Solche Produktionen sind nicht nur künstlerisch wertvoll, sondern tragen auch dazu bei, historische Ereignisse ins Bewusstsein zu rücken, die die heutige ukrainische Identität prägen. Die Kooperation mit DNews eröffnet neue Wege, ukrainische Inhalte einem globalen Publikum zugänglich zu machen – ein wichtiger Beitrag zur kulturellen Diplomatie des Landes.


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