Ukrainische Kampfdrohne hielt 6 Wochen gegen die Russen stand: Wie ein Roboter mit Maschinengewehr die Taktik änderte.

Ukrainische Kampfdrohne hielt 6 Wochen gegen die Russen stand: Wie ein Roboter mit Maschinengewehr die Taktik änderte
Ukrainische Kampfdrohne hielt 6 Wochen gegen die Russen stand: Wie ein Roboter mit Maschinengewehr die Taktik änderte

Nach Angaben von ТСН: Eine ferngesteuerte Bodendrohne mit Maschinengewehr hielt während fast sechs Wochen ohne ständige Präsenz der Infanterie die Verteidigung an der Front und verhinderte den Vormarsch der russischen Truppen.

Der Kommandeur der Angriffskompanie NC-13 des Dritten Armeekorps der ukrainischen Streitkräfte, Mykola Zinkevych mit dem Rufzeichen „Makhar“, teilte Einzelheiten zu dieser einzigartigen Operation mit.

Beschreibung der Drohne und ihrer Funktionen

Die kettenbetriebene ferngesteuerte ukrainische Drohne Droid TW 12.7, ausgestattet mit dem schweren Maschinengewehr M2 Browning im Kaliber 50, bewegte sich auf Anforderung des Kommandopunktes zwischen den Positionen und stoppte feindliche Angriffe. Die Wartung der Drohne fand alle zwei Tage statt. Die Besatzung, die 4 km vom Frontverlauf entfernt arbeitete, verbrachte etwa 4 Stunden mit der Vorbereitung der Drohne für den Kampf. Nach dem Austausch der Akkus wurde diese Zeit auf 2 Stunden verkürzt.

Während der gesamten Mission gelang es dem Feind kein einziges Mal, in die ukrainische Position einzudringen oder diese einzunehmen. Die Kämpfer hielten die Grenzen erfolgreich ohne Verluste an Menschenleben.

Technische Möglichkeiten und neue Modifikationen

Der Hersteller DevDroid berichtet, dass die Droid TW 12.7 einen Arbeitsradius von bis zu 24 km hat, über Funk gesteuert werden kann und Elemente der künstlichen Intelligenz für autonomes Fahren nutzen kann. Kürzlich veröffentlichte das Dritte Armeekorps ein Video von Kämpfen mit dieser Drohne.

Neben der Version mit Maschinengewehr werden bereits Modifikationen der Bodendrohne mit 40-mm Granatwerfern Mk-19 und AGL-53 eingesetzt.

„Die Nachfrage nach diesen Systemen ist wirklich hoch. Die ukrainischen Soldaten geben oft eigene Mittel dafür aus. Aber wir glauben, dass dies die rentabelste Investition ist“, sagte Mykola „Makhar“ Zinkevych.

Wir erinnern daran, dass es zuvor mit Hilfe des Bodroboters gelungen war, einen verwundeten Fusilier erst drei Tage nach der Verletzung zu evakuieren.

Der Einsatz von ferngesteuerten Systemen wie der Droid TW 12.7 zeigt neue Ansätze in der Kriegsführung, wo Technologien wichtige Verbündete auf dem Schlachtfeld werden. Die Effizienz dieser Drohnen beim Abhalten des Feindes und der Rettung von Soldatenleben bestätigt die Bedeutung von Innovationen im modernen Krieg.


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