Ukrainischen Teenagern wird der Zugang zu beliebten Getränken eingeschränkt.
Die Abgeordneten von der Fraktion 'Diener des Volkes' Serhij Hryvko und Wladimir Kreidenko haben einen Gesetzesentwurf vorgeschlagen, der den Verkauf von Energydrinks an Personen unter 18 Jahren verbietet.
Gemäß der Initiative wird es für Minderjährige schwieriger, Zugang zu Energydrinks zu erhalten. Neben dem Verbot des direkten Verkaufs sieht der Gesetzesentwurf vor, dass solche Getränke aus Verkaufsautomaten entfernt und der Verkauf über das Internet eingeschränkt wird.
Die Altersüberprüfung des Käufers wird bei Bedarf durchgeführt.
'Der regelmäßige Konsum von Getränken mit stimulierender Wirkung kann den Körper erschöpfen, trotz des temporären Gefühls von Wachsamkeit und gesteigerter Leistungsfähigkeit', heißt es in der Erläuterung des Gesetzesentwurfs.
Die Autoren des Gesetzesentwurfs verweisen auf wissenschaftliche Studien, die zeigen, dass der Konsum von Energydrinks zu Stress, Angstzuständen und sogar zu suizidalen Gedanken bei Jugendlichen führen kann.
Es gibt bereits internationale Erfahrungen mit der Einschränkung des Verkaufs von Energydrinks. Zum Beispiel haben Lettland, Litauen und Polen als erste ein Verkaufsverbot für Minderjährige eingeführt, während in Dänemark und Norwegen ähnliche Einschränkungen gelten.
Der Gesetzesentwurf wird derzeit vom zuständigen Ausschuss der Werchowna Rada der Ukraine geprüft.
Zuvor wurde in der Ukraine bereits der Verkauf bestimmter Zigarettenarten eingeschränkt.
Lesen Sie auch
- Neue Militärhilfe: Poroschenko übergibt Drohnen und Ausrüstung im Wert von 28 Millionen und appelliert an das Parlament
- Warum die Ukraine die Krim-Brücke nicht angreift – ein Kommandeur erklärt die Strategie
- Neues Kabinett in Moldau vereidigt: Diese Minister sind dabei
- Kiew ruft UN-Sicherheitsrat an: Russische Angriffe auf zivile Schiffe im Schwarzen Meer eskalieren
- Moskau streut gezielt Falschinformationen: Angebliche Geheimgespräche zwischen USA und Russland ohne Kiew
- Entlassung von Fedorow: Streit mit Syrskyj führte zum Rauswurf aus dem Verteidigungsministerium

