Ukrainische Bahn kappt Fernverbindungen: Zahlreiche Züge enden bereits in Dnipro.

Ukrainische Bahn kappt Fernverbindungen: Zahlreiche Züge enden bereits in Dnipro
Ukrainische Bahn kappt Fernverbindungen: Zahlreiche Züge enden bereits in Dnipro

Fahrplanänderungen bei der Ukrainischen Bahn

Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainische Eisenbahngesellschaft Ukrsalisnyzja hat aufgrund von feindlichen Angriffen und widrigen Wetterbedingungen den Fahrplan angepasst. Mehrere Fernzüge werden ihre Fahrt künftig bereits in Dnipro beenden. Im Norden des Landes müssen Reisende zudem auf Busse umsteigen. Diese Maßnahmen sind eine direkte Folge der aktuellen Sicherheitslage.

Betroffene Strecken und Alternativen

Richtung Saporischschja: Züge verkehren nur noch bis Dnipro. Dazu gehören:

  • Nr. 86/85 Lwiw — Saporischschja
  • Nr. 5/6 Jassina — Saporischschja
  • Nr. 39/40 Solotwyno — Saporischschja
  • Nr. 731/732 Kiew — Saporischschja
  • Nr. 128/127 Lwiw — Saporischschja

Die Anpassungen sind auf die operative Lage in der Region zurückzuführen.

Gebiete Sumy und Tschernihiw: Einschränkungen und Wettereinflüsse. In der Oblast Sumy verkehren Regionalzüge nur noch zwischen Konotop und anderen Städten. In der Oblast Tschernihiw kommt es auf den Strecken nach Slawutytsch und Nischyn zu Verspätungen, da die Oberleitung beschädigt ist und den Zugverkehr behindert.

Gebiet Charkiw und Donbas: Busse als Ersatz. Auf der Strecke Losowa — Kramatorsk stellt die humanitäre Mission 'Proliska' kostenlose Ersatzbusse bereit. Dies soll die Reise für die Passagiere unter den gegebenen Umständen erleichtern. Die Ukrsalisnyzja beobachtet die Situation weiterhin und ergreift Maßnahmen, um die Sicherheit der Reisenden zu gewährleisten.

Die umfangreichen Fahrplanänderungen spiegeln die angespannte Sicherheitslage in der Ukraine wider, die durch Angriffe und extremes Wetter verursacht wird. Die Bahngesellschaft reagiert darauf mit alternativen Transportlösungen wie Busersatzverkehr. So bleibt die Mobilität der Bevölkerung trotz der enormen Herausforderungen weitgehend erhalten. Die Priorität liegt klar auf der Sicherheit der Passagiere.

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