Halbjährige Verlängerung: Diese Binnenvertriebenen erhalten länger staatliche Zahlungen.
Neue Regelungen für die Wohnkostenhilfe
Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainische Regierung hat die Bedingungen für die Wohnkostenunterstützung von Binnenvertriebenen angepasst. Dadurch werden sowohl der Empfängerkreis als auch der Unterstützungszeitraum ausgeweitet. Wie Premierministerin Julia Swyrydenko mitteilte, können besonders schutzbedürftige Gruppen unter den Vertriebenen sechs weitere Monate mit Zahlungen rechnen. Konkret bedeutet dies, dass die Unterstützung für Kinder von Binnenvertriebenen ab dem 1. Februar 2026 unabhängig vom Familieneinkommen gewährt wird.
Ablauf der Beantragung
Anträge auf die Auszahlungen müssen bis zum 1. Mai 2026 gestellt werden. Auch erwerbsunfähige Binnenvertriebene haben die Möglichkeit, ihre Unterlagen erneut einzureichen, um eine Neubewertung der Leistungen aufgrund des gestiegenen Existenzminimums zu beantragen.
Darüber hinaus besteht für Binnenvertriebene in der Ukraine die Möglichkeit, bis zu 2 Millionen Griwna für den Kauf einer Wohnung oder zur Tilgung einer Hypothek zu erhalten. Dieses Programm richtet sich speziell an Vertriebene, die den Status eines Kriegsteilnehmers haben oder durch den Krieg eine Behinderung erlitten haben.
- Der Antrag auf die Bereitstellung der Mittel erfolgt über die App 'Diia'.
- Die Auszahlung wird bargeldlos über Bankgeschäfte abgewickelt.
- Der Antragsteller und seine Familie dürfen kein weiteres Wohneigentum auf dem kontrollierten Gebiet besitzen.
Julia Swyrydenko: 'Wird der Antrag bis zum 1. Mai 2026 eingereicht, werden die Zahlungen rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 berechnet.'
Diese Neuerungen zielen darauf ab, Binnenvertriebene in der aktuell schwierigen sozioökonomischen Lage zusätzlich zu entlasten.
Die Anpassungen sind ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Binnenvertriebenen in der Ukraine, die durch den Krieg und wirtschaftliche Herausforderungen in Not geraten sind. Die Ausweitung der Bezugsdauer und des Empfängerkreises sowie die Möglichkeit der erneuten Antragstellung zeigen das Bestreben der Regierung, verletzliche Bevölkerungsgruppen zu stützen und ihre sozialen Grundbedürfnisse zu sichern. Dies kann sich positiv auf die soziale Stabilität auswirken und die Lebensqualität vieler Ukrainer in schwierigen Verhältnissen verbessern.
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