Ustenko prognostiziert, wie viel der Dollar im Jahr 2025 kosten wird.
Der Ökonom Oleg Ustenko, ehemaliger Berater des Präsidenten der Ukraine (2019-2024), hat seine Prognosen zum Wechselkurs und zum Zustand der Devisen- und Goldreserven der Ukraine für das kommende Jahr geteilt.
Nach Ustenko wird der Wechselkurs im nächsten Jahr innerhalb der im Staatshaushalt für das Jahr 2025 vorgesehenen Grenzen bleiben. Er betonte auch, dass die Chancen dafür ziemlich hoch sind. Der erwartete durchschnittliche Kurs liegt bei etwa 45 Griwna pro Dollar.
Ustenko hob hervor, dass der aktuelle Bestand an Devisen- und Goldreserven der Ukraine in Höhe von 42 Milliarden US-Dollar eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung des Wechselkurses spiele.
„Wenn wir nicht über eine Kriegswirtschaft sprechen würden, sondern über eine Wirtschaft in Friedenszeiten, würde ich sagen, dass der Wert der Devisenreserve mehr als ausreichend ist, um sich vor Wechselkursschwankungen zu schützen“, betonte der Ökonom.
Ustenko ist der Ansicht, dass die internationalen Partner die Devisen- und Goldreserven der Ukraine auf dem aktuellen Niveau unterstützen werden, um die Stabilität der wirtschaftlichen Situation zu gewährleisten.
Trotz der optimistischen Prognosen glaubt der Ökonom, dass die Nationalbank der Ukraine den Übergang zu einer flexibleren Wechselkurspolitik beschleunigen sollte. Seiner Meinung nach ist die wirtschaftliche Nutzung der Devisen- und Goldreserven, trotz ihrer enormen Höhe, ein wichtiger Faktor zur Sicherstellung der Stabilität der Exporteure und der gesamten Wirtschaft.
Es sei daran erinnert, dass das Finanzministerium früher erläutert hat, unter welchen Bedingungen die Ukraine 35 Milliarden Euro von der EU erhalten wird.
Lesen Sie auch
- Westliche Chips als Achillesferse: Warum die Kontrolle über Russlands Raketen-Technologie versagt hat
- Ukrainische Streitkräfte attackieren gezielt Energieanlagen auf der Krim – über 220 militärische Ziele identifiziert
- Kreml zeigt keine Friedensbereitschaft vor 2027: Moskau fordert Zugeständnisse von Kiew
- Neue Abschreckungsstrategie gegen Russland: Das plant die NATO beim Gipfel in Ankara
- Sechs Länder unterzeichnen mit der Ukraine Abkommen über Drohnen: Das steckt dahinter
- London verhängt Strafmaßnahmen gegen Russen wegen Chemiewaffenprogramm

