In Dnipro werden Generatoren zu Wohnblocks gebracht: Wie die Stadt mit den Folgen der Angriffe umgeht.
Nach Angaben von ТСН: Nach dem Angriff von Russland können die Energieunternehmen die Stromversorgung in vielen Gebieten des linken Dnipro-Ufers noch nicht wiederherstellen. Die örtlichen Behörden ergreifen Notmaßnamen und beginnen, mobile Generatoren direkt zu den Wohnhäusern zu liefern.
Der Bürgermeister von Dnipro, Borys Filatov, stellte fest, dass die Unternehmen aufgrund des letzten Angriffs auf die Energieinfrastruktur die Stromversorgung in mehreren Stadtteilen nicht wiederherstellen können.
„Wir bringen einfach mobile Generatoren zu den Häusern und versorgen die Wohnblocks direkt mit Strom.“
Trotz der Kälte von -12 Grad arbeiten die Energiemitarbeiter weiter und sind gezwungen, die Kälte zu ertragen. Sie sind bereits seit über 72 Stunden ohne Schlaf.
„Wir tun alles, was wir können.“
Filatov wandte sich auch an die örtlichen Bewohner und betonte, dass er die Schwierigkeiten, mit denen sie konfrontiert sind, versteht. Er hob die Wichtigkeit von Wärme und Wasser in diesen schwierigen Zeiten hervor.
„Liebe Dniprainer, die Sie immer noch kein Licht haben. Ich weiß, dass es schwierig ist. Aber verstehen Sie richtig: Angesichts der Situation ist das Wichtigste, dass Sie Wärme und Wasser haben. Und um mit allem anderen umzugehen, werden wir auf jeden Fall etwas finden.“
Ursache der Stromausfälle in Dnipro
Die Oblast Dnipropetrowsk erlitt am 7. Januar wegen eines russischen Angriffs einen Stromausfall. Im Gebiet wurden Arbeiten zur Wiederherstellung der Wärme- und Wasserversorgung durchgeführt.
Filatov hatte zuvor mitgeteilt, dass aufgrund der Folgen der Angriffe etwa 800.000 Familien ohne Strom sind. Die Energiemitarbeiter haben die Stromversorgung für Krankenhäuser und Abwassersysteme vorrangig wiederhergestellt. Die Schulen haben ihre Ferien verlängert, und die Kindergärten sind auf einen verkürzten Dienstbetrieb umgestiegen.
In dieser schwierigen Zeit unternimmt die lokale Verwaltung alles, um die Bewohner zu unterstützen. Die Wiederherstellung der Strom- und Wärmeversorgung hat nicht nur für die Energieunternehmen, sondern auch für die gesamte Gemeinschaft, die diese schwierigen Prüfungen durchmacht, Vorrang. Die Situation hat die Anstrengungen auf lokaler Ebene zur Vorbereitung auf die Winterkälte und zur Gewährleistung der Lebensfähigkeit der Stadt verstärkt.
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