Betrüger fordern Geld von den Angehörigen von Kriegsgefangenen: wie die Täter vorgehen.
Nach Angaben von ТСН: In der Ukraine häufen sich die Fälle, in denen Betrüger sich an die Angehörigen von Kriegsgefangenen und vermissten Kämpfern der Streitkräfte wenden und versuchen, Geld von ihnen zu ergaunern.
Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte hat mitgeteilt, dass die Täter den emotionalen Zustand der Angehörigen ausnutzen, indem sie "Hilfe" bei der Freilassung aus der Gefangenschaft oder der Suche nach Vermissten anbieten.
Betrügerische Schemen
Eines der häufigsten Schemen besteht darin, dass Personen, die sich als Vertreter staatlicher Stellen oder "Vermittler" ausgeben, anbieten, den Kriegsgefangenen gegen eine bestimmte Belohnung auf die Liste der Austauschenden zu setzen.
Eine andere Taktik besteht darin zu behaupten, dass der Soldat angeblich schwer verletzt ist und dringend Behandlung benötigt, um die Familie dazu zu bringen, Geld auf ihr Konto zu überweisen.
Schutz vor Betrügern
Bei diesen Handlungen versuchen die Täter, Zugang zu den Bankkarten oder persönlichen Informationen der Angehörigen der Soldaten zu erhalten.
Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte betont, dass keine staatliche Struktur Geld für die Freilassung von Gefangenen oder die Suche nach Vermissten verlangt.
"Geben Sie Unbekannten keine persönlichen Informationen, Kartennummern, Kopien von Dokumenten oder Fotos weiter. Vermeiden Sie die Kommunikation mit verdächtigen Konten in sozialen Netzwerken und Messengern. Überprüfen Sie alle Informationen über offizielle Kanäle", rufen die Militärs auf.
Außerdem wurde zuvor über eine neue Welle von Phishing berichtet, bei der Betrüger Geld für eine 5-minütige Umfrage anbieten, angeblich von der Bank. Die Opfer werden gebeten, ihren PIN-Code einzugeben, woraufhin alle Gelder von der Bankkarte gestohlen werden.
Unter diesen Umständen ist es wichtig, besonders vorsichtig zu sein und sich nicht emotionalen Manipulationen zu unterwerfen. Offizielle Strukturen empfehlen immer, die Informationen zu überprüfen und sich nur an vertrauenswürdige Quellen zu wenden. Schützen Sie Ihr Geld und Ihre persönlichen Daten - das ist der beste Schutz in solchen Situationen.
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