In der Ukraine wurden zum ersten Mal FPV-Drohnen mit einer Reichweite von über 20 km getestet.
Ukrainischer Verteidigungstechnologie-Cluster Brave1 testete neue Drohnen mit Glasfaserverbindung
Der ukrainische Verteidigungstechnologie-Cluster Brave1 führte erfolgreich umfangreiche Tests neuer FPV-Drohnen mit Glasfaserverbindung durch. Diese Drohnen können über 20 Kilometer fliegen. Dies berichtet «Glavkom» unter Verweis auf Daten von Brave1.
Über 15 Drohnenhersteller überprüften ihre Geräte auf dem Übungsgelände. Die Glasfaser-Drohnen flogen mehrere Dutzend Kilometer mit Hindernissen und simulierten die Erfüllung von Aufgaben. Auch Vertreter von sieben Herstellern von bodengestützten Robotersystemen testeten ihre Entwicklungen mit Glasfaser.
«Sie zeigten erhebliche Fortschritte: wenn solche Drohnen früher nur 5-10 km fliegen konnten, so haben wir jetzt erfolgreich Lösungen getestet, die Ziele auf über 20 km angreifen können», wurde mitgeteilt.
Besonderheiten der Glasfaser-FPV-Drohnen
FPV-Drohnen mit Glasfaserverbindung werden über ein optisches Kabel gesteuert. Das Videosignal wird ebenfalls über dieses Kabel übertragen. Daher werden bei der Steuerung einer solchen Drohne keine Funkfrequenzen verwendet, und sie wird immun gegen elektronische Störungen.
Vorteile der Glasfaser-FPV-Drohnen
- vollständige Unverwundbarkeit gegenüber elektronischem Krieg - Drohnen können militärische Aufgaben unabhängig von elektronischen Störungen ausführen;
- Unsichtbarkeit für den Feind - das Fehlen von Funkemissionen macht ihre Entdeckung durch Funkaufklärung unmöglich;
- stabile und klare Verbindung - zuverlässige Übertragung von Videosignalen auch über große Entfernungen;
- keine Beeinflussung durch Funkhorizonte.
Früher hatte das Verteidigungsministerium bereits Tests von FPV-Drohnen mit Glasfaserverbindung für Vertreter verschiedener Truppenarten der Streitkräfte der Ukraine durchgeführt.
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