Valeriya Force zu Kontroversen: Produzent traf alle Entscheidungen.
Vorwürfe gegen Valeriya Force
Nach Angaben von Novyny.live: Die ukrainische Sängerin Valeriya Force sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert, 2024 mit einem russischen Toningenieur zusammengearbeitet zu haben. In ihrer Stellungnahme verwies sie die Verantwortung an ihren damaligen Produzenten. In den Jahren 2023 und 2024 trat sie unter dem Namen Vesta innerhalb eines Produzentenprojekts auf, das Ende 2024 eingestellt wurde. Solche Kontroversen sind in der ukrainischen Musikszene leider keine Seltenheit.
Valeriya Force betonte, keinerlei Verbindung zum russischen Markt zu haben:
„Ich habe nicht in Russland, dem Aggressorland, gearbeitet und keine Musik für diesen Markt veröffentlicht.“Alle Entscheidungen zu digitalem Marketing, Vertrieb, Mixing und Mastering seien vom Produzenten getroffen worden und 'lagen außerhalb meines Verantwortungsbereichs'.
Neustart der Karriere
Seit 2025 arbeitet Valeriya Force als Künstlerin für ein US-amerikanisches Label und kooperiert ausschließlich mit dem Soundproduzenten Vinny Venditto. Ein Karrieresprung gelang ihr auch mit dem Einzug ins Finale des nationalen Vorentscheids für den Eurovision Song Contest 2026. Die Debatte über ihre früheren Verbindungen hält in Medien und Fan-Kreisen an, doch die Sängerin konzentriert sich auf ihre Zukunft.
Der Fall zeigt die schwierige Lage für ukrainische Künstler, die oft in politische und kulturelle Konflikte hineingezogen werden. Die Haltung zu Kooperationen mit Personen aus als aggressiv wahrgenommenen Staaten kann über Karriere und Ruf entscheiden. Valeriya Force' Wechsel zum US-Label und ihre Eurovision-Ambitionen deuten auf einen klaren strategischen Neuanfang im internationalen Musikgeschäft hin.
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