Madrid-Mord an Portnow: Brüderpaar Asisow in Deutschland gefasst.

Madrid-Mord an Portnow: Brüderpaar Asisow in Deutschland gefasst
Madrid-Mord an Portnow: Brüderpaar Asisow in Deutschland gefasst

Tod des Ex-Beraters Andrij Portnow

Nach Angaben von Espreso.tv: Am 21. Mai 2025 wurde Andrij Portnow, einstiger Ratgeber von Präsident Wiktor Janukowitsch, in Madrid erschossen. Die Ermittlungen zu diesem Mord laufen auf Hochtouren, wobei die Fahnder gezielt nach Tatverdächtigen suchen. Im Fokus stehen die Brüder Oleksandr und Welij Asisow, die mit den Geschehnissen um Portnows Tod in Verbindung gebracht werden.

Oleksandr Asisow wurde bereits am 25. Februar 2025 in Deutschland festgenommen, während sein Bruder Welij sich bis zur Tat in Spanien aufgehalten hatte. Sein Mobiltelefon wurde am 18. Mai 2025 in Spanien geortet – ein Beleg für seine Anwesenheit kurz vor dem Verbrechen. Nach dem Mord verließ Welij Asisow das Land binnen fünf Stunden. Laut Ermittlungsakten wurde er am 22. Mai 2025 in der Türkei registriert, sein Handy tauchte am 5. Juni 2025 in Russland auf. Bemerkenswert ist zudem, dass Welij Asisow insgesamt 82-mal die ukrainische Grenze überquerte, was auf eine rege Reisetätigkeit hindeutet.

Hintergründe und Folgen

Ergänzend sei erwähnt, dass Andrij Portnow im Mai 2025 heimlich in die Ukraine reiste und dort Timur Minditsch traf. Diese Umstände könnten für die weiteren Ermittlungen von Bedeutung sein, da sie auf mögliche Verbindungen und Motive hindeuten, die zu seinem Tod geführt haben könnten. Die Behörden arbeiten weiter an dem Fall, der nach wie vor im Fokus der Strafverfolgung steht.

Der Mord an Portnow sorgt wegen seines politischen Hintergrunds und seiner Verflechtungen mit der ukrainischen Führung für großes Aufsehen. Obwohl die Untersuchungen noch laufen, könnten die Ereignisse vor der Tat neue Perspektiven auf die Beweggründe des Verbrechens eröffnen. Portnows Kontakte zu verschiedenen Personen und sein Wirken auf internationaler Ebene lassen auf weitreichende politische und gesellschaftliche Konsequenzen schließen, die die Lage in der Ukraine und darüber hinaus beeinflussen könnten.


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