Bär greift Trainer während Show in China an: Zoo stellt Betrieb ein.
Nach Angaben von ТСН: Im Zoo in China gab es eine unvorhergesehene Show mit einem asiatischen Schwarzbären. Das Tier griff plötzlich den Trainer an und warf ihn vor den Zuschauern zu Boden. Dieser Moment wurde auf Video festgehalten und löste erhebliches Empören über die Ausbeutung von Tieren in Unterhaltungsprogrammen aus.
Der Vorfall ereignete sich im Wildpark Hangzhou. Während der Vorbereitung auf die Show griff der Bär, der gezwungen wurde, Tricks auszuführen, wie das Fahren auf einem Hoverboard und einem Roller, unerwartet den Mann an. Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie Mitarbeiter versuchten, den Bären mit Stühlen, Stangen und sogar einem Basketballkorb abzuhalten.
Vertreter des Zoos behaupten, dass niemand verletzt wurde und die Show schnell gestoppt wurde. Sie merkten an, dass der Bär aufgeregt wurde wegen einer Tüte mit Karotten und Äpfeln, die der Trainer in den Händen hielt. Ihren Angaben zufolge waren die Handlungen des Bären nicht aggressiv, sondern lediglich ein Versuch, Leckereien zu bekommen.
Das Video hat jedoch massive Kritik in den sozialen Medien ausgelöst. Nutzer äußerten Unzufriedenheit über das Verhalten des Zoos und beschuldigten ihn der Tierquälerei. Die Organisation PETA verurteilte die Durchführung solcher Shows und betonte, dass solche Vorfälle das Ergebnis von gewaltsamer Dressur seien.
Die Behörden des Bezirks Fuyang haben beschlossen, den Zoo vorübergehend zu schließen; derzeit führen Experten eine Bewertung der Sicherheitsmaßnahmen und der Bedingungen für Tieraufführungen durch.
Darüber hinaus gab es am Sonntagabend in einer der Kneipen in Richmond auf der Südinsel Neuseelands eine interessante Situation: Ein kleiner Seelöwe war ein unerwarteter Gast. Er schlenderte durch den Raum und wurde von Überwachungskameras gefilmt, bevor er sich unter der Spülmaschine versteckte.
Dieser Vorfall im Zoo lenkt die Aufmerksamkeit auf die Ethik der Tierdressur und die Praktiken ihrer Haltung in Gefangenschaft. Fragen der Grausamkeit gegenüber Tieren und ihrem Wohlbefinden werden in der Gesellschaft immer relevanter und lösen neue Diskussionen über die Verantwortung von Einrichtungen aus, die Shows mit Tieren durchführen. Auch der kleine Seelöwe in Neuseeland erinnert daran, wie nah unser Leben mit wilden Tieren sein kann, selbst in alltäglichen Situationen.
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