Im Parlament wurde ein Gesetz zur Qualität der Kommunikation verabschiedet: Was sich für die Ukrainer ändern wird.
Nach Angaben von inkorr.com: Heute haben die Abgeordneten während der Sitzung der Werchowna Rada den Gesetzesentwurf Nr. 12094 verabschiedet, der darauf abzielt, die Qualität der mobilen Kommunikation zu verbessern und den Ukrainern schnelles und stabiles Internet in allen Regionen des Landes zu gewährleisten. Darüber berichtet
„Glavkom“unter Verweis auf die Übertragung der Parlamentssitzung.
Dieser Gesetzesentwurf, der bereits die erste Lesung durchlaufen hat, führt wichtige Änderungen ein, die der Ukraine helfen werden, sich an die europäischen Standards zur Messung der Internetqualität (ETSI) anzupassen.
Wesentliche Änderungen des Gesetzes
- Mindestgeschwindigkeit: Zum ersten Mal wird eine Mindestgeschwindigkeit für die Datenübertragung festgelegt, die als Qualitätskriterium für die mobile Kommunikation dient. Die Betreiber sind verpflichtet, diese Standards einzuhalten.
- Crowdsourcing-Überwachung: Es wird ein System eingeführt, das es den Nutzern ermöglicht, der Regulierungsbehörde bei der Überprüfung der Netzwerkqualität zu helfen. Die Ukrainer können einen speziellen Geschwindigkeitstest auf ihren Smartphones verwenden.
- Reaktion auf Probleme: Informationen zur Geschwindigkeit werden an die Regulierungsbehörde (NKEK) übermittelt, sodass schnell auf Probleme reagiert werden kann.
- Stabilität der Verbindung: Neue Regeln legen fest, dass die Verbindung auch im Falle von Notfällen stabil bleibt.
- Nationale Roaming: Selbst nach dem Ende des Kriegsrechts bleibt das nationale Roaming in Krisensituationen aktiv.
Der Minister für digitale Transformation, Mykhailo Fedorov, betonte zuvor, dass dieses Gesetz eine qualitativ hochwertige Kommunikation sowohl in Städten als auch in Dörfern und auf den Straßen gewährleisten wird.
Neues Sicherheitsprofil im Sektor
Es ist bekannt, dass das Verteidigungsministerium ein neues sicherheitspolitisches Profil genehmigt hat, das Mindeststandards für den Cyber-Schutz aller Informationssysteme im Ministerium festlegt. Dies wird durch Informationen von
„Glavkom“untermauert, die sich auf das Verteidigungsministerium beziehen.
Mit dem Erlass Nr. 692/nm vom 15. Oktober wurde das Sicherheitsprofil genehmigt, das Regeln zum Schutz von Systemen enthält, in denen offene, vertrauliche oder dienstliche Informationen verarbeitet werden. Das Dokument definiert die Mindestanforderungen an den Cyber-Schutz für die Systeme des Verteidigungsministeriums, der Streitkräfte der Ukraine und des Staatlichen Sondertransportsdienstes.
Die Werchowna Rada hat einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der zur Verbesserung der Qualität der mobilen Kommunikation und des Internets in der Ukraine beitragen wird. Dieses Gesetz wird den Ukrainern Zugang zu schneller und zuverlässiger Kommunikation in jedem Teil des Landes gewährleisten. Gleichzeitig hat das Verteidigungsministerium neue Cyber-Schutzregeln für Informationssysteme eingeführt, um vertrauliche Informationen zuverlässig vor Cyber-Bedrohungen zu schützen.
Lesen Sie auch
- Ukraine verdoppelt Angriffe auf russische Nachschublinien – Fedorov nennt strategisches Ziel
- Rekordverluste für Russland: Ukrainische Streitkräfte eliminieren über 31.000 Soldaten
- Ukrainische Streitkräfte melden 1550 getötete russische Soldaten an einem Tag – neue Rekorde bei Angriffen auf russische Nachschubwege
- Neue Ära der Verteidigung: Fedorow und Rutte bringen UNITE – Brave NATO auf den Weg
- Neue Munition, Luftabwehr und Drohnen-Gelder: Das bringt das Ramstein-Treffen am 18. Juni für die Ukraine
- 36 Gripen für die Ukraine: 20 neue und 16 gebrauchte schwedische Kampfjets vereinbart

