Nach Niederlage gegen Usyk: Rico Verhoeven fordert Rückkampf und kritisiert Kommission.

Nach Niederlage gegen Usyk: Rico Verhoeven fordert Rückkampf und kritisiert Kommission
Nach Niederlage gegen Usyk: Rico Verhoeven fordert Rückkampf und kritisiert Kommission

Usyk gegen Verhoeven: Wird es einen zweiten Kampf geben?

Nach Angaben von Novyny.live: Rico Verhoeven hat Alexander Usyk zu einem Rückkampf herausgefordert, nachdem er eine Niederlage erlitten hatte. Der Niederländer zeigte sich unzufrieden mit der Entscheidung der zuständigen Kommission, die einen offiziellen Protest seines Teams abgelehnt hatte. Der Kampf zwischen Usyk und Verhoeven fand am 24. Mai statt und endete mit einem technischen K.o.-Sieg für Usyk – nur eine Sekunde vor dem Ende der 11. Runde. Durch diesen Erfolg verteidigte Usyk seine WM-Titel im Schwergewicht der Verbände WBC, WBA und IBF.

Nach dem Kampf reichte das Team von Verhoeven einen formellen Protest ein. Die Begründung: Der Gong zur Beendigung der 11. Runde sei ertönt, bevor der Ringrichter den Kampf endgültig abgebrochen hatte. Ein anwesender Arzt bestätigte zudem, dass Verhoeven kampffähig gewesen wäre. Die Kommission sah jedoch keinen Grund, das Kampfergebnis zu ändern, was bei Verhoeven und seinem Team für Empörung sorgte.

Verhoevens Aussagen

„Die Fans haben keinen richtigen Abschluss des Duells gesehen.“ – Rico Verhoeven

Verhoeven betonte außerdem: „Beide Athleten hätten die Chance verdient, den Kampf zu Ende zu bringen.“ Daraus leitet der Niederländer den Wunsch ab, diese Geschichte fortzuschreiben, was die Tür für neue Verhandlungen über einen Rückkampf öffnet.

Die Situation nach dem Kampf verdeutlicht, wie wichtig klare Regeln und Verfahren im Profiboxen sind – besonders bei strittigen Entscheidungen in den Schlussrunden. Sollten die Teams tatsächlich Gespräche aufnehmen, könnte der Rückkampf zwischen Usyk und Verhoeven zu einem bedeutenden Boxereignis werden, das Fans und Medien gleichermaßen anzieht. Ein solcher Zweikampf hätte zudem das Potenzial, die weiteren Karrieren beider Sportler je nach Ausgang entscheidend zu beeinflussen.


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