Explosion in Monaco: Ukrainischer Milliardär und seine Familie verletzt.
Detonation in Monaco
Nach Angaben von Espreso.tv: Bei einer Explosion in einem Wohnhaus nahe der französischen Grenze in Monaco wurden drei Mitglieder einer ukrainischen Familie verletzt, darunter der 58-jährige ukrainische Milliardär Wadym Jermolajew. Der Vorfall ereignete sich am 29. Juni um 21:00 Uhr und wird nach ersten Erkenntnissen vermutlich als Terroranschlag eingestuft. Zwei Erwachsene erlitten schwere Verletzungen, während ein Jugendlicher in stabilem Zustand ist. Die Betroffenen wurden in Krankenhäuser in Nizza gebracht.
Wadym Jermolajew, Eigentümer der Einkaufszentren 'MIST-City', 'Kaskad Plaza' und des Geschäftszentrums 'Bosfor', verfügt über ein Vermögen, das 2021 auf 221 Millionen US-Dollar geschätzt wurde. Er ist Vater von vier Kindern und steht seit Dezember 2023 unter Sanktionen des ukrainischen Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates (RNBO). Überwachungskameras zeichneten eine Person auf, die einen Rucksack im Foyer des Gebäudes zurückließ, was auf eine gezielte Vorbereitung der Explosion hindeuten könnte.
Reaktionen und Folgen
Monacos Fürst Albert II. sprach den Opfern sein Mitgefühl aus und sicherte den Ermittlungsbehörden volle Unterstützung zu.
„Der Vorfall ist ein Schock für die gesamte monegassische Gemeinschaft“, so der Fürst.Ein Experte äußerte:
„Es handelt sich vermutlich um einen Terroranschlag“, was in Monaco und bei Touristen Besorgnis auslöste.
Dieses Ereignis verdeutlicht die wachsenden Sicherheitsprobleme in europäischen Ländern, insbesondere angesichts zunehmender terroristischer Bedrohungen. Die Aufklärung des Falls und die Identifizierung der Täter sind entscheidend, um das Vertrauen der Bevölkerung und der Urlauber in die regionale Sicherheit wiederherzustellen. Die Ermittlungsergebnisse könnten zudem die Sicherheitspolitik in Monaco und den Nachbarländern beeinflussen, vor dem Hintergrund der instabilen Lage in der Ukraine und anderen Regionen.
Lesen Sie auch
- Großbrand in der Türkei: Evakuierungen in der Provinz Muğla laufen an
- Neue Bilanz nach Angriffen: 13 Energieanlagen auf der Krim getroffen
- Tote und Verletzte bei schweren Angriffen auf Saporischschja am 22. Juli
- Tödlicher Beschlag auf Odessa: Ein Toter, Verletzte und zerstörtes Wohnhaus
- Norwegischer Fischer entdeckt verdächtiges Raketenteil im Meer – das ist bisher bekannt
- Tödlicher Drohnenangriff auf Ukraine: Frau stirbt, drei Kinder unter den Verletzten

