Nach russischem Angriff: Strom für 100.000 Haushalte in Kiew wiederhergestellt.
Kampf um die Stromversorgung
Nach Angaben von Novyny.live: Nach einem massiven russischen Angriff auf die ukrainische Energieinfrastruktur laufen die Reparaturarbeiten auf Hochtouren. Ein erstes Erfolgszeichen kommt aus der Hauptstadt: In Kiew konnte die Stromversorgung für 100.000 Haushalte wiederhergestellt werden. Die Lage in vielen Regionen des Landes bleibt jedoch weiterhin angespannt. Besonders betroffen und weiterhin ohne Strom sind Verbraucher in:
- Oblast Donezk
- Oblast Sumy
- Oblast Dnipropetrowsk
- Oblast Cherson
- Oblast Tschernihiw
- Oblast Saporischschja
Überall im Land gelten stundenweise Abschaltpläne, ein Zeichen dafür, dass das Netz noch instabil ist. Zudem verschärft das Winterwetter die Situation: In der Oblast Odessa sind 16 Ortschaften aufgrund der Witterung ohne Elektrizität.
Der verheerende kombinierte Angriff Russlands am 3. Februar traf das Energiesystem ins Mark. Dabei wurde ein Hauptheizkraftwerk in Charkiw zerstört. Vor diesem Hintergrund ist die teilweise Wiederherstellung der Versorgung in Kiew ein wichtiges Signal. Wie Artem Nekrasov mitteilte, sind die Arbeiten an der kritischen Infrastruktur jedoch noch lange nicht abgeschlossen.
Energie als Schlüssel im Verteidigungskampf
Die Instandsetzung des Stromnetzes hat für die Ukraine im Abwehrkrieg höchste Priorität, da die Energieversorgung ein primäres Angriffsziel ist. Die anhaltenden Attacken unterstreichen, wie existenziell eine stabile Versorgung gerade im Winter bei hohem Verbrauch ist. Regierung und Energieunternehmen arbeiten unter Hochdruck weiter daran, die Bevölkerung und lebenswichtige Infrastruktur mit dem Nötigsten zu versorgen.
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