Krieg gegen Ukraine erreicht neue Eskalationsstufe: Kiew bereitet sich auf Angriffe bis zu 100 Kilometer Tiefe vor.

Krieg gegen Ukraine erreicht neue Eskalationsstufe: Kiew bereitet sich auf Angriffe bis zu 100 Kilometer Tiefe vor
Krieg gegen Ukraine erreicht neue Eskalationsstufe: Kiew bereitet sich auf Angriffe bis zu 100 Kilometer Tiefe vor

Konflikt tritt in nächste Phase ein

Nach Angaben von Espreso.tv: Die russische Kriegsführung gegen die Ukraine nimmt eine neue Dimension an. Darauf weist ein hochrangiger Berater des ukrainischen Verteidigungsministeriums hin. Serhij Beskrestnow erklärte, dass der Konflikt nun in eine Phase übergehe, in der massierte Schläge gegen kritische Infrastruktur geführt werden – und zwar in einer Tiefe von bis zu 100 Kilometern. Dabei hob er hervor, dass die Ukraine in dieser Hinsicht sogar im Vorteil sei: Auf russischem Territorium gebe es deutlich mehr solcher empfindlichen Ziele.

Vorbereitung auf flächendeckende Angriffe

Die ukrainischen Streitkräfte müssten sich darauf einstellen, dass verschiedenste Einrichtungen ins Visier genommen werden könnten, so Beskrestnow. Dazu zählen unter anderem:

  • Tankstellen
  • Postfilialen
  • Lagerhäuser
  • Industriebetriebe
  • Stützpunkte mit Bau- und Landmaschinen
  • Bahnanlagen
  • Fernstraßen
  • Umspannwerke

„Man muss sich darauf einstellen, dass sie alles angreifen werden, was in 100 Kilometern Tiefe erreichbar ist“, warnte der Berater.

Beskrestnow bezeichnete die Gesamtsituation als absurd. Beide Seiten würden systematisch die Infrastruktur der jeweils anderen zerstören, wobei Menschen ums Leben kämen:

„Die Lage ist völlig sinnlos: Beide Seiten zerstören planmäßig die Infrastruktur des Gegners, und dabei sterben Menschen.“ – Serhij Beskrestnow

Gleichzeitig betonte er, dass der Ukraine ausreichend Mittel zur Verfügung stünden, um Ziele auf feindlichem Gebiet zu treffen:

„An Ressourcen und Motivation, um Objekte auf dem Territorium unseres Feindes zu zerstören, mangelt es uns keineswegs.“ – Serhij Beskrestnow

Dieser strategische Wandel deutet auf eine weitere Zuspitzung des Krieges hin. Beide Konfliktparteien scheinen bestrebt, dem Gegner maximalen Schaden zuzufügen. Die massive Attacke auf kritische Einrichtungen könnte die ohnehin prekäre humanitäre Lage weiter verschärfen und die Region noch stärker destabilisieren. Zudem dürfte dies die internationale Gemeinschaft alarmieren und möglicherweise Auswirkungen auf die Unterstützung für die Ukraine haben.


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