Auszahlung bei Dienstende: So berechnet sich die Abfindung für ukrainische Soldaten.
Finanzielle Unterstützung bei der Entlassung aus den Streitkräften
Nach Angaben von Novyny.live: Wer aus den ukrainischen Streitkräften (ZSU) ausscheidet, hat Anspruch auf eine staatliche Abfindung. Die Höhe dieser einmaligen Zahlung orientiert sich am bisherigen Dienstbezug. Dieser Anspruch gilt gleichermaßen für Vertragssoldaten wie für Mobilisierte.
Für einberufene Soldaten beläuft sich die Abfindung auf vier Prozent des monatlichen Grundgehalts für jeden vollen geleisteten Dienstmonat. Allerdings darf der ausgezahlte Betrag nicht unter 25 Prozent des monatlichen Grundgehalts (ohne Prämien) fallen. Das ukrainische Verteidigungsministerium hat diese Regelung konkret bestätigt:
'Soldaten, die während der Mobilmachung, in einer besonderen Periode oder als Reservisten in einer besonderen Periode zum Dienst einberufen wurden und nun entlassen werden, erhalten eine einmalige Geldhilfe in Höhe von vier Prozent des monatlichen Geldbezugs für jeden vollen Kalendermonat ihres Dienstes. Diese Summe darf jedoch nicht weniger als 25 Prozent des monatlichen Geldbezugs ohne Berücksichtigung von Belohnungen betragen.'
Für Mannschaften und Unteroffiziere liegt die Altersgrenze für die Versetzung in die Reserve bei 60 Jahren. Wer diese Grenze erreicht, wird in den Ruhestand entlassen. Soldaten, die einen vorzeitigen Ausscheiden planen, müssen ein Gesuch an ihren Einheitskommandanten richten und notariell beglaubigte Kopien von Dokumenten vorlegen, die ihren Anspruch auf Entlassung belegen.
Diese finanzielle Unterstützung stellt eine wichtige Maßnahme dar, um den Übergang vom militärischen in das zivile Leben zu erleichtern. Sie unterstreicht die staatlichen Bemühungen um die soziale Absicherung der Soldaten und ihrer Familien – ein besonders wichtiges Signal in der aktuellen Lage. Eine solche Abschlagszahlung kann die Anpassung an die neuen Lebensumstände nach Dienstende spürbar unterstützen.
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