Kontrollen und Druck auf Soldaten: Chefin des Sanitätsdienstes der „Da Vinci-Wölfe“ berichtet über Repressalien.

Kontrollen und Druck auf Soldaten: Chefin des Sanitätsdienstes der „Da Vinci-Wölfe“ berichtet über Repressalien
Kontrollen und Druck auf Soldaten: Chefin des Sanitätsdienstes der „Da Vinci-Wölfe“ berichtet über Repressalien

Militärangehörige wegen Protestunterstützung unter Druck gesetzt

Nach Angaben von 5 канал — Політика: Die Leiterin des Sanitätsdienstes 'Ulf' des Bataillons 'Wölfe von Da Vinci', Alina Mychajlowa, hat öffentlich gemacht, dass Soldaten wegen ihrer Unterstützung von Protestaktionen – insbesondere jenen, die sich für den ehemaligen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow einsetzen – disziplinarischen Maßnahmen und Überprüfungen ausgesetzt sind. Sie betonte, dass die Meinungsäußerung von Militärangehörigen zunehmend sanktioniert werde, was in der Truppe für Unruhe sorge. Dabei geht es nicht nur um aktive Dienstzeit, sondern auch um private Aktivitäten außerhalb des Dienstes.

Alina Mychajlowa hob hervor:

„Man verfolgt Soldaten, die ihre Meinung äußern. Die, Gott bewahre, sogar an friedlichen Protesten teilnehmen. Ja, selbst während ihres legalen Urlaubs.“
Diese Aussage verdeutlicht, dass Militärangehörige ihre Positionen, Dienstgrade und Karrierechancen riskieren, wenn sie sich an Protesten beteiligen. Wie Mychajlowa weiter ausführte,
„kann die Unterstützung von Protesten für viele Soldaten den Verlust ihrer Stelle bedeuten. Ihres Rangs. Verweise. Versperrte Zukunftsperspektiven. Oder einfach ein 'präventives Gespräch', damit derjenige nicht vergisst, wo er ist und wem er dient.“

Systematische Überwachung von Meinungsäußerungen

Zu denen, die über den Druck berichteten, gehört auch Serhij Hnesdilow, ein Soldat, der nach seinen öffentlichen Äußerungen Repressalien gegen seine Vorgesetzten beklagte. Er schilderte:

„Ich veröffentlichte meinen Beitrag um 21:00 Uhr. Am nächsten Tag um 6 Uhr morgens wurden bereits alle meine Kommandeure angerufen.“
Solche Vorfälle weisen auf eine systematische Kontrolle der Meinungsäußerungen von Militärangehörigen hin.

Dmytro Kosjatynskyj, ein Kampfsanitäter des Sanitätsdienstes 'Ulf', der vor einem Jahr aus der Armee ausgeschieden ist, stellte klar: „Zum Verständnis: Dmytro Kosjatynskyj ist ein Kampfsanitäter des Sanitätsdienstes Ulf des Bataillons 'Wölfe von Da Vinci', der bereits vor einem Jahr aus der Armee entlassen wurde. Er hat also keinerlei Verbindung mehr zu den Streitkräften.“ Dies zeigt, dass selbst ehemalige Soldaten wegen ihrer öffentlichen Äußerungen unter Druck geraten können.

Alina Mychajlowa betonte zudem:

„Die Armee verteidigt nicht nur Territorium. Sie verteidigt einen Staat, in dem Bürger das Recht auf eine eigene Meinung haben.“
Diese Worte unterstreichen die Bedeutung der Meinungsfreiheit in einer Gesellschaft, die Demokratie und Menschenrechte anstrebt. Angesichts des Drucks, dem Soldaten aufgrund ihres Engagements ausgesetzt sind, bedarf die Situation der Aufmerksamkeit sowohl der Gesellschaft als auch staatlicher Stellen.

Die Aussagen von Alina Mychajlowa verdeutlichen die Dringlichkeit des Problems der Meinungsfreiheit unter Militärangehörigen, das schwerwiegende Folgen für deren moralische Unterstützung und psychische Verfassung haben kann. In der aktuellen ukrainischen Realität, in der die Soldaten eine zentrale Rolle bei der Verteidigung des Landes spielen, ist es wichtig, das Recht auf freie Meinungsäußerung und Teilnahme an öffentlichen Aktionen ohne Angst vor Repressalien zu gewährleisten. Diese Frage erfordert eine vertiefte Diskussion auf gesellschaftlicher und politischer Ebene, denn Meinungsfreiheit ist ein fundamentales Element der Demokratie.


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