Militärexperte erklärt: Zwei Gründe bremsen den Vormarsch des Gegners an der Front.
Warum die russischen Truppen an der Front nicht vorankommen – eine Analyse
Nach Angaben von Espreso.tv: Der Militärexperte Wladyslaw Selesnjow hat die Gründe dafür erläutert, warum die russischen Streitkräfte an der Front keine Fortschritte erzielen. Dabei hebt er mehrere Schlüsselfaktoren hervor:
- die Ausbildung der ukrainischen Soldaten
- die Vorbereitung der ukrainischen Kämpfer
- die materielle Ausstattung der ukrainischen Einheiten
- den massiven Einsatz von Drohnen, der die Lage maßgeblich beeinflusst
Selesnjow, ein Oberst der Reserve der ukrainischen Streitkräfte und von 2014 bis 2017 Sprecher des Generalstabs der Ukraine, betonte, dass allein am 29. Mai 291 Gefechte an der russisch-ukrainischen Front registriert wurden. Allein im Raum Pokrowsk konnten die ukrainischen Verteidigungskräfte 49 Angriffsversuche des Aggressors abwehren.
Ukrainische Truppen erhöhen den Druck auf feindliche Stellungen
Oberbefehlshaber Syrskyj berichtete zudem, dass die ukrainischen Kräfte inzwischen feindliche Stellungen in einer Tiefe von 30 Kilometern unter Beschuss nehmen können. Selesnjow erklärte dazu:
'Vor etwa einem bis anderthalb Monaten sprachen wir noch von einer Einflusstiefe von 10 bis 20 Kilometern auf den Feind. Jetzt taucht bereits die Zahl von 30 Kilometern auf.' Wladyslaw Selesnjow
Diese Faktoren zeigen insgesamt, dass die ukrainischen Truppen der Aggression an der Front weiterhin wirksam entgegentreten.
Die Lage an der Front verdeutlicht, dass die ukrainischen Streitkräfte in der Lage sind, schneller auf Angriffe zu reagieren und die strategische Initiative zu behalten. Die verbesserte Ausbildung und der Einsatz moderner Technologien wie Drohnen ermöglichen es der Ukraine nicht nur, Attacken zu stoppen, sondern dem Gegner auch empfindliche Verluste zuzufügen. Dies könnte den weiteren Verlauf des Konflikts und die Strategien beider Seiten in naher Zukunft beeinflussen.
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