Vulkan Kanlaon auf den Philippinen ausgebrochen: Aschesäule erreicht zwei Kilometer Höhe.
Eruption auf der Insel Negros
Nach Angaben von TSN.ua: Am 19. Februar brach der Vulkan Kanlaon auf der philippinischen Insel Negros aus und schleuderte eine Aschewolke bis in 2000 Meter Höhe. Der explosive Ausbruch dauerte zwei Minuten an. Bereits in den Tagen zuvor hatte der Vulkan mit zehn registrierten Erdbeben seine Unruhe angekündigt. Es handelt sich um den ersten Ausbruch in diesem Jahr, nachdem der Vulkan zuletzt am 25. Oktober 2025 aktiv war.
Der nur acht Kilometer von der Stadt Kanlaon entfernte Vulkan bleibt eine potenzielle Gefahrenquelle. Die Behörden haben ein striktes Betretungsverbot für eine Zone im Umkreis von vier Kilometern um den Krater verhängt. Zudem wurden tägliche Schwefeldioxid-Emissionen von 346 Tonnen gemessen. Die Situation wird intensiv überwacht, da jede Veränderung der vulkanischen Aktivität die Sicherheit der umliegenden Gemeinden direkt beeinflussen kann.
Die Philippinen im "Feuerring"
Der Ausbruch des Kanlaon verdeutlicht erneut die ständige Bedrohung durch Naturgewalten auf den Philippinen. Der Inselstaat liegt mitten im Pazifischen Feuerring, einer der vulkanisch und seismisch aktivsten Zonen der Erde. Erhöhte Aktivität wie jetzt kann für die angrenzenden Siedlungen schwerwiegende Folgen haben, weshalb die lokalen Behörden vorsorgliche Sicherheitsmaßnahmen ergreifen.
- Vier-Kilometer-Sperrzone um den Krater
- Schwefeldioxid-Ausstoß von 346 Tonnen pro Tag
- Laufende Überwachung der vulkanischen Aktivität
Die Behörden behalten die Lage weiterhin genau im Blick, da mit Nachbeben oder weiteren Eruptionen gerechnet werden muss. Die Bevölkerung wird aufgefordert, die Anweisungen der Vulkanologen und des Katastrophenschutzes strikt zu befolgen.
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