USA beschlagnahmen venezolanischen Öltanker: Das steckt hinter der Seeblockade.

USA beschlagnahmen venezolanischen Öltanker: Das steckt hinter der Seeblockade
USA beschlagnahmen venezolanischen Öltanker: Das steckt hinter der Seeblockade

Beschlagnahmung des Tankers "Veronica"

Nach Angaben von TSN.ua: Die US-Marine hat im Karibischen Meer den mit Venezuela in Verbindung stehenden Öltanker "Veronica" aufgebracht. Diese Aktion ist Teil der US-Blockade gegen Schiffe, die gegen die Sanktionen verstoßen. Das Südkommando der US-Streitkräfte bestätigte den Vorgang. Die "Veronica" war der letzte aktive Tanker, der sich der von Ex-Präsident Donald Trump verhängten Seesperre widersetzte.

Die USA hatten die Blockade für sanktionierte Tanker Ende Dezember des vergangenen Jahres eingeleitet. Trump ordnete eine umfassende Seeblockade aller sanktionierten Schiffe an, die venezolanische Häfen anlaufen oder verlassen. Bereits Anfang Januar mussten mindestens vier Tanker, die Venezuela verlassen wollten, umkehren.

Folgen für den Ölmarkt

Das US-Südkommando stellte klar:

„Das einzige Öl, das Venezuela noch verlassen darf, muss ordnungsgemäß und legal koordiniert sein.“

Der Vorfall zeigt, wie konsequent Washington seine Sanktionspolitik gegen die Regierung in Caracas durchsetzt. Die Maßnahme zielt darauf ab, Venezuelas Zugang zu den internationalen Ölmärkten weiter einzuschränken. Für das von einer tiefen Wirtschaftskrise geschüttelte Land sind Ölexporte die wichtigste Einnahmequelle. Die USA verfolgen damit das Ziel, die Finanzierungsmöglichkeiten der venezolanischen Regierung zu beschneiden. Die anhaltende Entschlossenheit der amerikanischen Politik in dieser Frage könnte erhebliche Auswirkungen auf die globale Ölversorgung und die bereits prekäre wirtschaftliche Lage in Venezuela haben.


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