Vodafone baut das Unterseekabel Kardesa: Wie sich das Internet in der Ukraine verändern wird.

Vodafone baut das Unterseekabel Kardesa: Wie sich das Internet in der Ukraine verändern wird
Vodafone baut das Unterseekabel Kardesa: Wie sich das Internet in der Ukraine verändern wird

Nach Angaben von inkorr.com: Die Vodafone Group zusammen mit Vodafone Ukraine beabsichtigt, das Unterseekabelsystem Kardesa durch das Schwarze Meer zu bauen, wie von 'Glavkom' mit Verweis auf das Ministerium für digitale Transformation berichtet wird.

Verbindung zwischen den Ländern

Diese Linie wird die Ukraine, Bulgarien, die Türkei und Georgien verbinden und wird in Zukunft Teil einer Hauptverbindung sein, die sich bis zu asiatischen Ländern erstreckt. Die neue Verbindung wird eine unabhängige Kommunikation zwischen den Ländern der Schwarzmeerregion sicherstellen und die Abhängigkeit von Routen, die durch Russland führen, verringern.

Technische Spezifikationen

Das Projekt wird mit Unterstützung des Ministeriums für digitale Transformation der Ukraine umgesetzt. Das System Kardesa wird eine Kapazität von bis zu 500 Terabit pro Sekunde bieten, was die effiziente Verarbeitung des Datenverkehrs von 5G-Technologien, künstlicher Intelligenz und Streaming-Diensten ermöglichen wird. Die Gesamtkosten des Projekts werden 100 Millionen Euro übersteigen.

Baubeginn

Der Bau des ersten Abschnitts soll 2027 in Bulgarien beginnen. Der Teil des Projekts, der die Ukraine betrifft, wird nur in international anerkannten Sicherheitszonen umgesetzt.

5G in der Ukraine

Nach Informationen wird das mobile Internet der neuen Generation 5G im Herbst 2025 in drei Städten: Lwiw, Charkiw und Borodjanka zu Testzwecken gestartet. Eine umfassende Abdeckung aller Regionen des Landes ist nicht vor 2030 geplant.

Der vollständige Start der 5G-Technologie in der Ukraine wird bis zum Abschluss des Kriegsrechts verzögert. Bisher wird das Testen es ermöglichen, die Netzwerkarbeit zu bewerten und den Grund für weitere Erweiterungen vorzubereiten.

Übrigens spüren die Russen zunehmend die Auswirkungen der Maßnahmen der Behörden, die, um sich vor Angriffen ukrainischer Drohnen zu schützen, massenhaft das Internet abschalten.

Daher plant die Vodafone zusammen mit dem ukrainischen Tochterunternehmen, das Unterseekabelprojekt Kardesa durch das Schwarze Meer zu realisieren. Diese Infrastruktur wird neue Kommunikationsmöglichkeiten zwischen den Ländern der Schwarzmeerregion und Asien schaffen und die Abhängigkeit von Routen durch Russland verringern. Das Projekt hat eine hohe Kapazität und entspricht den modernen technologischen Anforderungen.


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