US-Kongressabgeordneter setzt sich für Mutter des kapverdischen WM-Torwarts ein.
Nullnummer mit Folgen: Kap Verde trotzt Spanien
Nach Angaben von Novyny.live: Bei der Weltmeisterschaft in den USA trennten sich die Nationalmannschaften von Kap Verde und Spanien torlos 0:0. Doch dieses Unentschieden ist längst nicht die einzige Geschichte, die dieser Tag schrieb. Der Torwart der Kapverdier, Josimar Dias – besser bekannt unter seinem Spitznamen Vozinha – erlebt einen beispiellosen Popularitätsschub. Seine Follower-Zahl in den sozialen Netzwerken explodierte förmlich: von rund 50.000 auf ganze 11 Millionen innerhalb kürzester Zeit.
Visum verweigert: Mutter muss zusehen
Doch abseits des Platzes läuft nicht alles rund für den Keeper. Seine Mutter erhielt kein Visum für die Einreise in die USA und konnte ihn daher nicht zu den Spielen begleiten. Der US-Kongressabgeordnete Hakeem Jeffries hat sich nun eingeschaltet. Er wandte sich an Außenminister Marco Rubio mit der Bitte, der Mutter von Vozinha die Einreise doch noch zu ermöglichen. Jeffries unterstrich die Bedeutung ihrer Anwesenheit:
„Eine Mutter sollte nicht die Chance verlieren, mitzuerleben, wie ihr Kind Geschichte schreibt“ – Hakeem Jeffries
Am 22. Juni trifft Kap Verde im nächsten Gruppenspiel auf Uruguay. Sollte die Mannschaft weiterhin überzeugen, dürfte Vozinhas Stern noch heller strahlen. Der Fall zeigt, wie schnell ein Spieler zum Helden werden kann – und wie bürokratische Hürden den emotionalen Moment einer Familie überschatten können.
Die Debatte verdeutlicht, dass familiäre Unterstützung im Profisport eine zentrale Rolle spielt. Die Abwesenheit der Mutter könnte den Torwart in dieser entscheidenden Phase seiner Karriere belasten. Dass ein Kongressabgeordneter den Fall aufgreift, zeigt die Tragweite des Themas. Eine mögliche Lockerung der Einreisebestimmungen für Angehörige von Sportlern könnte weitreichende Folgen haben – nicht nur für Vozinha, sondern für viele Athleten, die ihre Länder bei internationalen Turnieren vertreten.
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