Milliardenprojekt für Zentralasien: Weltbank finanziert länderübergreifendes Stromnetz.
Zielsetzung des REMIT-Vorhabens
Nach Angaben von UATV: Mit einer Milliarde US-Dollar fördert die Weltbank ein Vorhaben, das die Stromnetze in Zentralasien miteinander verbinden soll. Das Projekt REMIT sieht eine enge Kooperation zwischen fünf Staaten der Region vor:
- Kirgisistan
- Tadschikistan
- Kasachstan
- Turkmenistan
- Usbekistan
Die Gesamtkosten für die Umsetzung belaufen sich auf rund 1 Milliarde Dollar. Davon sind bereits 143 Millionen Dollar bereitgestellt worden.
Zeitplan der Umsetzung
Die Realisierung des REMIT-Projekts ist auf einen Zeitraum von 10 Jahren angelegt. Ursprünglich sollte die Arbeit 2025 beginnen, der Start wurde jedoch auf 2027 verschoben. Wie Arzybeko Kojoschew betonte, könnte das Jahr 2030 allenfalls ein Richtwert für den tatsächlichen Betriebsbeginn sein.
Ein verbundenes Energienetz würde die Versorgungssicherheit und Stabilität in der Region erhöhen. Zudem könnten die Energieressourcen der beteiligten Länder effizienter genutzt werden. Das Vorhaben markiert damit einen wesentlichen Schritt für den Ausbau der zentralasiatischen Infrastruktur.
Über die verbesserte Energieversorgung hinaus hat REMIT das Potenzial, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Staaten zu vertiefen. Geringere Energiekosten, ein besserer Stromzugang und eine verstärkte regionale Zusammenarbeit wären mögliche Folgen. Dieser Schritt ist vor dem Hintergrund wachsender Herausforderungen wie des Klimawandels und des steigenden Energiebedarfs in Zentralasien von besonderer Bedeutung.
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