Russlands Kriegsverluste: Über 1,23 Millionen Soldaten gefallen oder verwundet.

Russlands Kriegsverluste: Über 1,23 Millionen Soldaten gefallen oder verwundet
Russlands Kriegsverluste: Über 1,23 Millionen Soldaten gefallen oder verwundet

Verheerende Bilanz für die russische Armee

Nach Angaben von TSN.ua: Seit Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs gegen die Ukraine am 24. Februar 2022 hat die russische Armee immense personelle Verluste erlitten. Nach aktuellen Angaben des ukrainischen Generalstabs vom 22. Januar 2026 übersteigt die Zahl der getöteten oder verwundeten russischen Soldaten nun die Marke von 1.230.810. Allein am Vortag sollen weitere 1.070 Angreifer außer Gefecht gesetzt worden sein. Diese Zahlen verdeutlichen die enorme Intensität der Kämpfe, die nun schon fast vier Jahre andauern.

Zerstörung von Kriegsgerät in großem Maßstab

Neben dem Verlust an Menschenleben hat die russische Armee auch einen Großteil ihres militärischen Materials eingebüßt. Die ukrainischen Streitkräfte melden die Zerstörung folgender Einheiten:

  • Panzer: 11.596 Einheiten
  • Gepanzerte Kampffahrzeuge: 23.943
  • Artilleriesysteme: 36.516
  • Raketenwerfer: 1.623
  • Luftabwehrsysteme: 1.282
  • Flugzeuge: 434
  • Hubschrauber: 347
  • Militärische Drohnen: 112.828 Einheiten
  • Marschflugkörper: 4.190
  • Marinefahrzeuge: 28 Schiffe und Boote, 2 U-Boote
  • Fahrzeuge und Tanklaster: 75.416 Einheiten
  • Sonderfahrzeuge: 4.049

Allein im vergangenen Jahr beliefen sich die russischen Verluste auf etwa 415.000 Soldaten. Die Gesamtzahl seit Kriegsbeginn liegt damit bei rund 1,23 Millionen.

Diese enormen Verluste an Mensch und Material hinterlassen tiefe Spuren in den Kapazitäten der russischen Streitkräfte. Experten gehen davon aus, dass die hohen Ausfälle die langfristige Einsatzfähigkeit der Armee beeinträchtigen und großangelegte Offensiven erschweren könnten. Zudem dürften die fortlaufenden Verlustmeldungen die innenpolitische Debatte in Russland weiter anheizen und die öffentliche Wahrnehmung des Krieges prägen.


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